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Fussball

Dollinger als Svetits-Gegner

Matthias Dollinger senior, als Vizepräsident abgesetzt, klagt gegen Austria-Präsidenten. Hintergrund ist laut Dollinger, dass ihm über Monate seitens des Präsidenten kein Einblick in die wirtschaftliche Gebarung des Klubs gewährt worden sei.

© GEPA
 

Der Blick auf die Tabelle sorgt für Klarheit: Die Klagenfurter Austria steht nach acht Runden an der Spitze der Regionalliga. An der Spitze des Vereins wiederum ist nicht alles so klar, wie es den Anschein hat. Peter Svetits ist Präsident, aber wer sind seine Stellvertreter? Bis 28. August waren es offiziell Heimo Vorderegger und Matthias Dollinger senior. Letzterer aber wurde in einer Präsidiumssitzung unter, wie er selbst behauptet, ungeklärten Umständen seines Amtes enthoben. Dollinger will sich damit aber nicht abfinden und mittels einstweiliger Verfügung den Schritt rückgängig machen. Die Entscheidung darüber fällt in den nächsten Tagen.

Hintergrund ist laut Dollinger, dass ihm über Monate seitens des Präsidenten kein Einblick in die wirtschaftliche Gebarung des Klubs gewährt worden sei, daher hat er nun eine Feststellungsklage eingebracht. Damit sollen eben die Unwirksamkeit seines Vereinsausschlusses sowie die Nichtigkeit von Beschlüssen des Präsidiums sowie einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 28. August erreicht werden. Weil sich das Verfahren über viele Monate ziehen kann, wurde eine einstweilige Verfügung beantragt.

Svetits und der ebenfalls als Vizepräsident fungierende Anwalt Skender Fani (laut Dollinger aber vor zwei Jahren zurückgetreten) ließen mitteilen, dass alle Schritte gesetzes- und statutenkonform erfolgt seien. Die Aufarbeitung wird dauern.

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