Sie wurden zum Torhüter der Saison in der 2. Liga gekürt – Gratulation! Ist dieser individuelle Award auch eine Auszeichnung für das gesamte Team für die starke Saison?
ANDREAS ZINGL: Auf jeden Fall! Ohne gute Mannschaft gewinnt man so einen Award nicht, das spiegelt unsere ganze Saison wider. Ich mache daheim eh gerade einen Zubau, der Pokal bekommt dann dort einen Ehrenplatz (lacht).

Sie haben die Trophäe unmittelbar vor dem letzten Ligaspiel gegen Lustenau (4:4) erhalten. Was ist das für ein Gefühl, wenn man dann vier Gegentore bekommt?
Es ist gar nicht so einfach, so ein Spiel zu spielen, wenn man im Vorfeld einen Preis verliehen bekommt. Die Gegentore waren immer Folge von individuellen Fehlern. Am Ende war es wichtig, noch einen Punkt zu holen, so haben wir einen versöhnlichen Abschluss gehabt. Verlieren wäre nicht ganz so schön gewesen, aber irgendwo tut es trotzdem weh.

Sie sind – mit Unterbrechungen – schon seit 2008 bei Lafnitz, haben von der Unterliga aufwärts fast alles miterlebt. Was bedeutet diese Auszeichnung nach so vielen Jahren für Sie?
Es ist einfach unglaublich, wenn man sich das vorstellt. Vor zehn Jahren hätte ich das nie gedacht. Es ist eine extreme Ehre und sehr schön, vor allem, wenn man bedenkt, dass es eine Wahl ist, bei der gegnerische Spieler und Trainer abstimmen. Das ist also schon eine Auszeichnung, die man ernst nehmen kann. Ich bin sehr stolz.