2. LigaGAK und Lafnitz: Was Sie über Ihren Stadionbesuch wissen müssen

Die drei steirischen Zweitligisten bestreiten heute (17 Uhr) ihr letztes Saisonspiel. Der GAK und Lafnitz spielen dabei in ihren Heimstätten wieder vor bis zu 3000 Zusehern.

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SOCCER - 2. Liga, GAK vs A.Lustenau
Der GAK könnte am letzten Spieltag wieder vor Fans jubeln. © GEPA pictures
 

Am letzten Spieltag der 2. Liga begrüßt der GAK im Steirerduell mit Kapfenberg (17 Uhr, Einlass ab 15 Uhr) wieder bis zu 3000 Zuschauer in Liebenau. Dass das Spiel sportlich relativ unbedeutend ist, ist dem großen Andrang der Fans nicht anzumerken. "Die Leute sehnen sich nach Fußball", sagt Pressesprecher Matthias Dielacher.

Auch in Lafnitz ist die Vorfreude groß, die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte soll gegen Austria Lustenau (17 Uhr) vor Zuschauern gekrönt werden. "Wir gehen sehr demütig mit der Situation um", meint Trainer Philipp Semlic. "In der Pandemie ist ein Spiel vor Zusehern für uns eine Ausnahmegenehmigung."

Auf beiden Schauplätzen laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Es gilt die 3G-Regel, Zuschauer benötigen einen gültigen, negativen Covid-Test (Gültigkeit: PCR-Tests 72 Stunden, Antigentests 48 Stunden, behördlich erfasste Selbsttests 24 Stunden), einen Impfnachweis (drei Monate gültig ab dem 22. Tag nach der Erstimpfung) oder die Bestätigung einer überstandenen Infektion binnen der letzten sechs Monate. Einer dieser drei Nachweise ist beim Eintritt unaufgefordert vorzuzeigen, in den Stadien sind FFP2-Masken zu tragen und Abstand zu halten.

Weniger Zuschauer, mehr Aufwand

Eine begrenzte Zuschauerzahl bedeutet für die Klubs jedoch ungleich mehr Aufwand. "Wir brauchen eine Reihe Ordner mehr, die Schleuse, wo die Dokumente kontrolliert werden, mussten wir großräumig mit Gittern absperren", sagt Dielacher. Auch in Lafnitz, wo es zu Beginn der nächsten Woche zu zwei Transferabschlüssen in der Offensive kommen soll, werde extrem viel investiert, wie Semlic sagt. "Man muss bedenken, das sind alles ehrenamtliche Mitarbeiter, die alles geben, damit wir ein möglichst sicheres Fußballfest feiern können."

Der GAK hat eine Aktion gestartet, wo sich Abobesitzer, die ihre Karte nicht in Anspruch nehmen, via App oder per Mail an ticket@grazerak.at melden können. Rund 300 Karten können dadurch noch am Spieltag an der Stadionkassa erworben werden. Parallel kommt es zur Entscheidung, wer das Play-off um die Bundesliga gegen St. Pölten bestreiten wird. Der Dritte Wacker Innsbruck empfängt die OÖ Juniors, die einen Punkt hinter den Tirolern rangierende Austria Klagenfurt ist zu Gast bei Rapid II.

 

Kommentare (1)
natchen
1
7
Lesenswert?

Lafnitz

mag aus finanziellen Gründen leider nicht aufsteigen, schade, aber da wäre doch eine kooperatien mit Hartberg - wie Salzburg/liefering - eine tolle Lösung