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WACDer Konkurrenzkampf im WAC-Tor spitzt sich zu

Der WAC hat mit Alex Kofler, Christian Dobnik und Marko Soldo im Tor die Qual der Wahl. Am Sonntag wartet Rapid.

Alex Kofler
Alex Kofler © GEPA pictures
 

Seit Jahren herrscht im Tor beim WAC ein erbitterter Kampf ums Leiberl. Heuer spitzt sich die Lage allerdings noch etwas mehr zu, denn die Routiniers Alex Kofler (31) und Christian Dobnik (32) bekommen mit Marko Soldo (21) starke Konkurrenz. Die Frage um den Einser-Goalie erübrigt sich quasi. „Ich kann mich gar nicht erinnern, dass es einmal keinen Konkurrenzkampf gab, seit dem ich hier bin. Doch heuer wird es noch härter und es ist garantiert nie jemand gesetzt. Da muss man ständig zu 100 Prozent sein Potenzial abrufen, sonst steht der Nächste schon parat. Es will ganz klar niemand nachlassen, denn niemand will sich hinten anreihen“, verrät Kofler.

Dass die Defensive heuer so gut wie komplett neu zusammengewürfelt wurde, macht für den Klagenfurter persönlich keinen Unterschied. „Da wir zu 80, 90 Prozent mit einer Viererkette spielen, ändern sich nur minimale Dinge, da die neuen Spieler unterschiedliche Fähigkeiten haben.“ Laut Kofler besitzt die Defensive in dieser Saison generell eine enorme Qualität. Er beteuert, dass die Lavanttaler zweifellos in der Lage sind, oftmals zu null spielen zu können. Dass der 31-Jährige in den ersten Bundesliga-Partien den Vorzug bekam, schiebt er einerseits auf das Bauchgefühl des Trainers, denn „eine Begründung gab es keine“ und dass er im Training völlig überzeugt hat. Der Keeper begrüßt darüber hinaus den frischen Wind in der Offensive, der durch Schmerböck, Orgill, Liendl und Ritzmaier entstanden ist. „Wir sind dadurch einfach unberechenbarer als vorher.“

Apropos mit neuem Schwung. Den wollen die Kärntner am Sonntag gegen Rapid mitnehmen. Worauf es ankommt, weiß Kofler:

Nur auf uns. Wenn wir genauso wenig zulassen wie gegen die Austria, ist alles drinnen. Wir dürfen nur nicht zu viel Respekt zeigen.

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