Das Duell zwischen Hartberg und Rapid steht seit dem Aufstieg der Oststeirer 2018 für Dramatik, Spektakel und Aufregung. So auch beim Heimspiel der Steirer am Sonntag, als Thomas Rotter erst in der siebenten Minute der Nachspielzeit für seine Mannschaft ausglich und das Stadion zum Beben brachte. "Es ist unglaublich schön, in der letzten Minute das Tor zu schießen. Wir haben uns das verdient, weil wir extrem gekämpft haben", sagte der Torschütze und fügte hinzu: "Spielerisch war das nicht das beste Spiel von uns. Wir haben uns zu wenig zugetraut und sind ganz schlecht ins Spiel gekommen. Wir können mit der zweiten Hälfte zufrieden sein. Es war nicht die beste Leistung von uns, aber wir haben Moral bewiesen."

Ähnlich sah Mario Sonnleitner die Partie. "Im ersten Durchgang haben wir ohne Mut nach vorne gespielt, das haben wir zum Glück nach der Pause abgestellt. Der Punkt tut uns extrem gut", sagte der ehemalige Hütteldorfer, der von den mitgereisten Rapid-Fans auch gefeiert wurde.

Der Anhang aus der Bundeshauptstadt sorgte auch für Aufregung während der Partie. Als Donis Avdijaj nach einem Zweikampf zu Boden ging und an die Seitenlinie gebracht wurde, flogen aus dem Gästeblock mehrere Gegenstände inklusive Becher in Richtung des TSV-Akteurs. Auch die Gesänge "Bauernschweine" und "Ihr seid nur Mistgabel-Schwinger" machten alles andere als einen guten Eindruck.