AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

TSV HartbergSchopp sieht für 2020 Geisterspiele als einzige Option

Hartberg-Trainer Markus Schopp setzt sich keine Frist für eine Vertragsverlängerung. Junge Spieler könnten profitieren. Der 46-Jährige glaubt auch nicht, dsas man im Herbst vor Zuschauern spielen kann.

Markus Schopp
Markus Schopp © GEPA pictures
 

Die Zukunftsfrage, sie wird derzeit oft gestellt. Auch im österreichischen Fußball ist sie unumgänglich. Immerhin laufen viele Verträge in diesem Sommer aus. Einige sogar mit Ende Mai. Deshalb muss bei einer Wiederaufnahme der Bundesliga nachverhandelt und dementsprechend verlängert werden. Mit Verlängerungen über den Sommer hinaus sieht es aktuell nicht sehr rosig aus. Beinahe jeder heimische Klub hat die Verhandlungen ob der Planungsunsicherheit auf Eis gelegt.

Bei Hartberg trifft das auch auf Trainer Markus Schopp zu. Der Vertrag des Steirers läuft nur bis Sommer. „Der Verein hat großes Interesse, mit mir weiterzuarbeiten. Ich kann es mir auch vorstellen, aber dafür müssen die Rahmenbedingungen passen“, sagt Schopp, der sich keine Frist setzt. „Es ist eine sehr schwierige Situation. Keiner weiß, wie sich diese Phase auswirken wird. Klar ist aber, es wird sich einiges ändern.“

"Wer glaubt, dass es keinen positiven Fall gibt, ist naiv"

Der 46-Jährige glaubt, dass Vereine „achtsamer mit Gehältern“ umgehen und diese „nach unten gehen“ werden. Profitieren könnten „kurzfristig viele junge Spieler“, da sie günstiger zu bekommen wären.

Ob die heurige Saison mit Geisterspielen zu Ende gehen wird, ist weiter fraglich. „Die aktuelle Idee, ganze Mannschaften in Quarantäne zu schicken, wenn ein Coronafall auftritt, kann es nicht sein. Denn wer glaubt, dass es keinen positiven Fall gibt, ist naiv“, hofft Schopp auf den Blick in andere Länder, die es erlauben wollen, einzelne Spieler in Quarantäne zu schicken. Auch für die neue Saison gibt sich der Grazer keinen Illusionen hin: „Ich gehe davon aus, dass es auch im Herbst unmöglich sein wird, vor Zusehern zu spielen."

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung! Kommentieren