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Hartberg - Austria WienDas erste große Fußballfest in Hartberg

Die nächsten vier Heimspiele von Hartberg haben es in sich: Die Austria macht heute den Auftakt, es folgen Rapid, Sturm und Salzburg.

Philipp Siegl und Fabian Schubert jubeln
Philipp Siegl und Fabian Schubert jubeln © GEPA pictures
 

In der höchsten Spielklasse Österreichs wird gerne von den „großen Vier“ gesprochen. Serienmeister Salzburg, Sturm Graz und die beiden Wiener Großklubs sind diese Mannschaften. Und diese treten in den nächsten zwei Monaten der Reihe nach in Hartberg an. Den Auftakt macht heute die Wiener Austria. „Mit der Austria beginnen die großen Zuckerl, die sich Hartberg in der vergangenen Saison erarbeitet hat“, sagt TSV-Trainer Markus Schopp.

Er selbst war da ja noch nicht dabei, Sportdirektor Erich Korherr hingegen schon. „Das werden vier große Fußballfeste in Hartberg. Das ist für alle eine Belohnung, die sich pausenlos reinhauen.“

Zuschauerrekord ist fix

Zwischen 600 und 700 Fans aus Wien-Favoriten haben sich für das Spiel in Hartberg angekündigt, die Längstribüne gegenüber der Haupttribüne gehört den Anhängern der Austria alleine. Die neu gebaute Nordtribüne wird erstmals eröffnet, mit Stehplätzen entlang der Laufbahn daneben – was der guten Stimmung nur zuträglich sein kann. Mit mehr als 4000 Zuschauern rechnen die Hartberger.

"Gegen Rapid und Sturm sind wir dann sicher ausverkauft, da mache ich mir überhaupt keine Sorgen“, sagt Korherr, der mit der Arbeit des Trainerteams und der Spieler bisher „absolut zufrieden“ ist. „Uns fehlt ein bisschen das Glück“, sagt Korherr. „Es wäre schön, wenn auch gegen die Großen etwas gelingt – am besten gleich heute.“ Konzentration wäre da nötig – gegen große Gegner noch mehr.

Nicht nur auf dem Feld, auch abseits des Platzes entwickelt sich Hartberg weiter. Aus einem Vollzeit-Mitarbeiter im Büro sind mittlerweile schon drei geworden. „Ich habe mich beim Heimspiel gegen Altach mit Karlheinz Kopf unterhalten, der mich darin bestärkt hat, dass das Büro nicht explodieren darf“, erzählt Korherr. Altach habe nach dem erstmaligen Aufstieg in die höchste Spielklasse die Geschäftsstelle auch sukzessive wachsen lassen. „Und das haben auch wir vor“, sagt Korherr.

Der Sportdirektor selbst ist keiner dieser drei Angestellten, er betreibt ein Malereiunternehmen bei Hartberg. „Es geht sich beides aus“, sagt Korherr. Er sagt aber auch, dass es sich in Stunden nicht messen lassen würde. „Die Freizeit besteht aus Fußball. Das ist aber bei allen Vorstandsmitgliedern gleich.“

Bisher ohne Torerfolg gegen Austria

Ein Hartberger Erfolgserlebnis gegen die Austria gibt es bisher noch nicht. Die drei Begegnungen bis dato – allesamt im ÖFB-Cup – entschied die Austria für sich, Tordifferenz 0:9. Zu einem Wiedersehen mit Bright Edomwonyi, der zwischen 2014 und 2015 für die Steirer spielte, kommt es nicht. Der Nigerianer laboriert an einer Rückenverletzung und fehlt.

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