4:1-Sieg gegen RapidSturm-Trainer Christian Ilzer: "Wer so denkt, wird nie ein Gewinner sein"

Sturm-Trainer Christian Ilzer beantwortet die Frage, ob er sich trotz Chance auf Platz zwei mit dem dritten Tabellenrang zufrieden gibt.

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Christian Ilzer © APA/ERWIN SCHERIAU
 

Auch die Vorstandsmitglieder des SK Sturm waren angesichts des klaren 4:1-Sieges über Rapid und der damit verbundenen Rückkehr auf die internationale Fußballbühne aus dem Häuschen. Geschäftsführer Andreas Schicker wurde kurzerhand mit einem kleinen Bier geduscht. Ihm war es egal, weil sein Hemd bereits nass gewesen war. "Ich habe nur kurz die Türe zur Kabine aufgemacht und schon war ich nass", sagt er lachend. Seine erste Saison als Gesamtverantwortlicher im sportlichen Bereich hätte nicht besser laufen können. Doch er, Trainer Christian Ilzer und der gesamte Betreuerstab wollen noch mehr, wollen "das Maximum aus dieser Saison herausholen", wie Ilzer seit Monaten ständig wiederholt. Beim Oststeirer gibt es kein Rechnen und kein Spekulieren.

Dass sich Sturm mit dem dritten Tabellenplatz zufriedengeben könnte, weil die Grazer zumindest in der Gruppenphase der Conference League landen würde, was 2,8 Millionen Euro fixes Startgeld bedeuten würde, verneint der 43-Jährige. Auf eine entsprechende Frage, ob diese Situation Auswirkungen auf die Vorbereitung des WAC-Spiels haben kann, antwortet Ilzer: "Wer so denkt, wird nie ein Gewinner sein. Mein Zugang ist, alles zu gewinnen, was es zu gewinnen gibt." Und der 43-Jährige führt weiter aus: "Ich verlange von meinen Spielern immer zuerst geben, denn am Ende werden wir alle belohnt werden. Wenn es die Möglichkeit gibt, Zweiter zu werden, ist das auch in unserem absoluten Fokus."

Nemeth, Schützenauer und Sarkaria

Platz zwei ist das unmittelbare Ziel. Ilzer und Schicker denken auch stetig an die kommenden Ziele. Der Trainer verrät, dass kleine Korrekturen im Kader bevorstehen, sagt aber auch: "Ich hoffe aber, dass uns der Kader im Großen und Ganzen so erhalten bleibt. Erfolge wecken natürlich Begehrlichkeiten. Und dann heißt es, dass wir uns in vielen Dingen weiterentwickeln müssen. Da gibt es noch viel zu tun." David Nemeth wollen die Grazer zumindest für noch ein Jahr in Graz halten. Ersatztorhüter Tobias Schützenauer wird in den kommenden Tagen ein Angebot auf Vertragsverlängerung erhalten. Manprit Sarkaria von der Wiener Austria wird die Schwarz-Weißen bekanntlich ab der kommenden Saison verstärken. Als Abgänge stehen bisher Kevin Friesenbichler und Bekim Balaj fest. Philipp Huspek hat zwar noch einen Vertrag bis 2022, wird aber angesichts mangelnder Spielpraxis aller Voraussicht nach wohl ebenfalls den Klub verlassen.

Kommentare (2)
Geom38
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Natürlich kann's nur Ziel sein

gegen den WAC endlich wieder mal zu gewinnen. Wird ohnehin schwer genug. Davon abgesehen wird Rapid (erstmals wieder vor Fans) den LASK vermutlich sowieso schlagen, hat klar die bessere Ausgangsposition. Für Zurückhaltung gäb's also auch überhaupt keinen Grund,

rabe17
2
23
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Gratulation

den Wiener Staatsverein geschlagen, Danke !