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SK SturmPhilipp Huspek - Befreiungsschlag des "Bankerlsitzers"

Philipp Huspek stand nach drei Monaten wieder in Sturms Startelf und „bedankte“ sich mit einem Tor.

Kiril Despodov gratuliert Philipp Huspek © GEPA pictures
 

Exakt 91 Tage musste Philipp Huspek auf einen Einsatz in der schwarz-weißen Startelf warten. Bei Sturms 2:0-Sieg gegen WSG Tirol am 25. August brachte ihn Trainer Nestor El Maestro von Beginn an. In der 29. Minute musste der 28-Jährige allerdings aufgrund einer Rippenprellung vom Platz. Er war schon bald wieder fit, kam in den darauffolgenden drei Monaten aber nur sporadisch zum Einsatz. Nun, beim 1:1 gegen Rapid, durfte er wieder vom Start weg spielen und erzielte auch das Tor für den SK Sturm.

„Das war schon eine harte Zeit. Da bist du immer dabei und plötzlich bekommst du kein Vertrauen mehr“, sagt Huspek. Kritik am Trainer soll diese Aussage aber keinesfalls sein. „Ich verstehe den Coach. Erstens ist die Konkurrenz auf der Position nicht gerade klein und zweitens ist es nachvollziehbar, wenn er seine Stammelf gefunden hat und dieser das Vertrauen schenkt“, sagt Huspek. Dennoch erhellt sein Treffer gegen Ex-Klub Rapid seine aktuelle Stimmung. „Natürlich wollten wir gewinnen, aber über mein Tor freue ich mich riesig.“ Zwei Stunden vor dem Anpfiff hatte er von seinem Einsatz erfahren. „Wenn du deinen Namen wieder einmal auf der Flipchart siehst, ist das echt ein geiles Gefühl.“

Die Familie als Kraftquelle

Trotz weniger Einsatzminuten habe er sich im Training nie hängen lassen. „Ich versuche immer, Vollgas zu geben“, sagt „Hussi“. Das ständige Bankerlsitzen drückt dennoch aufs Gemüt. „Mir hat die Familie viel Halt gegeben. Wenn ich heimkomme, freuen sich mein Sohn Lian, unser Hund und meine Frau immer auf mich. Genau in dieser Reihenfolge“, sagt er schmunzelnd.

Im Sommer 2020 läuft der Vertrag des Oberösterreichers aus. Gespräche über eine etwaige Verlängerung gab es noch keine. „Ich bin jetzt vier Jahre bei Sturm und sehr gerne hier. Aufgrund der familiären Situation muss ich jetzt früher planen. Wir haben endlich einen Platz in der Kinderkrippe gefunden. Ich hoffe, dass man bald mit mir spricht“, sagt der Flügelflitzer, der sich aktuell richtig fit fühlt und am liebsten schon am Samstag gegen Tirol abermals in der Startelf stehen würde.

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