Von Ermahnung bis AusschlussBecherwurf: UEFA sitzt nächsten Freitag über Sturm zu Gericht

Am 17. August wird die Strafe für den SK Sturm im "Fall Becherwurf" von der UEFA festgelegt.

Schiedsrichter-Assistent Fredrik Klyver © GEPA pictures
 

Das UEFA-Verfahren gegen Sturm Graz nach dem Becherwurf im Drittrunden-Hinspiel der Europa-League-Qualifikation gegen den AEK Larnaka (0:2) findet am kommenden Freitag, den 17. August, statt. Dies gab Europas Fußball-Union bekannt. Den Grazern wird ein Verstoß gegen Artikel 16 der Rechtspflegeordnung ("Unangemessenes Verhalten der Anhänger") vorgeworfen.

Der Strafrahmen reicht theoretisch von einer Ermahnung bis zu einem Europacup-Ausschluss.

In der 78. Minute der Partie wurde der schwedische Schiedsrichter-Assistent Fredrik Klyver von einem Bierbecher am Kopf getroffen, wobei er eine Platzwunde davon trug. Das Spiel wurde danach erst nach einer rund 40-minütigen Unterbrechung zu Ende gespielt. Der Täter wurde gefasst und von der Polizei bereits einvernommen.

Sturm-Präsident Christian Jauk zitierte aus dem UEFA-Bericht: "Darin steht ein Satz, der für mich zutreffend ist: 'The only stupid guy was throwing. All the other crowd was excellent'." Heißt: Der "einzige dumme Kerl" im ansonsten vorbildlichen Publikum sorgte demnach für einen Fast-Abbruch der Partie.

Kommentare (4)

Kommentieren
Kulti81
8
6
Lesenswert?

JAJAJA

Sturm ist jetzt in einer Zwickmühle. Mit dem Aufstieg wirds mit tussel schon gelingen. Eher ist die Frage ob der Ordnerdienst versagt hat. Normal sitzen mehrere Ordner mit Blick auf das Publikum gerichtet auf der Längsseite. Da diese Sektoren laut den TV Bildern eher dünn besetzt waren hätte ein Ordner hier eventuell noch was verhindern können.Der Täter konnte auch noch ruhig rausgehen nachdem das Speil schon unterbrochen war, sah man ganz schön im ORF, und auch wie andere auf den Täter aufmerksam machten hat der Ordner im TV nicht reagiert.
Das die Blackies auch teils ein Fanproblem haben ist bekannt und braucht jetzt auch nicht schön geredet werden. Das sie sich zuhause benehmen können, zumindest im Stadion, bleibt unbestritten aber auswärts und vorm Stadion schauts da schon anders aus.
Und das da extra eine Pressekonferenz einberufen wird? Muss das sein das man das dann noch mehr in die Medien bringt. Man ist nicht da Opfer in diesem Fall da es einer aus dem eig. Verein war. Aber da will wieder jeder bei Sturm ins Rampenlicht und gscheit reden.
PS: Mit Regressforderungen ist es in Österreich nicht so einfach wie Sturm sich das vorstellt, siehe 90minuten.at!
Hoffe das Sturm wenigstens gewinnt im Rückspiel weil Punkte für die UEFA Wertung gab es von Sturm bis jetzt nicht.
Drum Schlussstrich unter diese Geschichte und gescheiter Trainieren gehen!!!

Antworten
donots1
0
3
Lesenswert?

PK

Die Pressekonferenz war nicht extra, sondern wie immer wegen eines Spiels, diesmal vs St. Pölten am Sonntag, angesetzt.
Das das ob der Vorkommnisse am Vortag fast unterging ist aber nur zu verständlich.
Außerdem wars insofern interessant da man doch das ganze aus etwas abgekühlten + nicht aus ersten Emotionen gesagter Kommentare erklären konnte.

Antworten
gerbur
8
5
Lesenswert?

Ein einfacher Fall für das UEFA Gericht!

Wird halt eine hohe Geldstrafe geben, ein Ausschluss wäre dumm, da dieser Verein nach der Heimniederlage Null Chancen hat weiterzukommen.

Antworten
Graz241275
2
13
Lesenswert?

..

Genauer lesen !!! Verhandlung ist erst nachdem Rückspiel !!! Also theoretisch wäre der Aufstieg, an den ich zwar nicht glaube, noch möglich. Dann wäre ein Ausschluss schon heftig. Da würde sich der möchtegern Fan noch über höhere Regresskosten freuen dürfen...

Antworten