WSG Tirol - Sturm 2:3Die Grazer wackelten, holen aber drei wichtige Punkte

Sturm Graz gewinnt bei der WSG Tirol! David Nemeth (31.), Kelvin Yeboah (38.) und Stefan Hierländer (55.) trafen für die Grazer, ein Doppelpack von Nikolai Baden Frederiksen reichte den Hausherren nicht.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
 

Der SK Sturm war vor dem heutigen Duell in der Bundesliga gegen die WSG Tirol in dieser Saison noch ungeschlagen (vier Siege, ein Remis) - und dabei blieb es auch. Sturm-Trainer Christian Ilzer schickte Kapitän Stefan Hierländer und Gregory Wüthrich von Beginn an aufs Feld, doch in den ersten 20 Minuten waren die Hausherren am Tivoli eine Spur wacher, ohne jedoch eine Großchance vorzufinden.

Nach einer Standardsituation ging Sturm dann in der 31. Minute in Führung: David Nemeth musste den Ball nur noch über die Linie drücken, nachdem Kelvin Yeboah einen Corner per Kopf verlängert hatte. Nur sieben Minuten später traf der Vorlagengeber dann selber und sorgte für vermeintlich klare Verhältnisse. Doch direkt nach dem Wiederanpfiff verkürzte Nikolai Baden Frederiksen für die WSG (39.). Der Stürmer überhob Sturm-Goalie Jörg Siebenhandl per Kopfball von der Strafraumgrenze.

Zweite Halbzeit

Stefan Hierländer stellte erneut nach einer Standard den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her (55.), doch Baden Frederiksen machte es noch einmal spannend. Der erst 20-jährige Däne ließ Siebenhandl aus wenigen Metern keine Chance (72.). In der Schlussphase wackelte das Ilzer-Team noch ein wenig, brachte den Vorsprung aber über die Zeit.

Hier der Liveticker zum Nachlesen:

Die Tiroler beginnen mit dieser Elf:

Kommentare (5)
Kicklgruber
2
9
Lesenswert?

Die drei notwendigen Punkte geholt. Passt.

Was mir allerdings zunehmend mehr auffällt: die Laufwege in der Sturm-Offensive wirken nicht abgestimmt. Da passiert vieles zufällig oder durch Einzelaktionen. Heute mehr als einmal klar zu sehen: Sturm erobert den Ball, schaltet schnell um - und versiebt die Gelegenheit auf einen aussichtsreichen Abschluss durch Fehlpässe, schlecht gespielte Pässe, Pässe ins Nirgendwo ...

Ich hab dafür keine Erklärung.

schteirischprovessa
0
3
Lesenswert?

Sturm hat vor knapp einem Jahr einen 3-Jahresplan ausgerufen.

Nur weil die Saison bisher weit über den Erwartungen war, ist bei weitem nicht zu erwarten, daß alles funktioniert.
Es ist absolut positiv, daß so etwas wie der lange totgeglaubte Sturmgeist wieder zurück gekehrt ist und die Abwehr stabil ist.
Gestern hat mich vor allem Friesenbichler enttäuscht. Nicht daß ich erwartet hätte, daß er auf einmal ein Riesenkicker wird. Aber vorher hat er defensiv gerackert, das, was er gestern in den 10 Minuten gemacht hat, war lustlos und knapp am Rande der Arbeitsverweigerung. Bitte den für die letzten beiden Spiele mit der besten Tribünenkarte ausstatten, die zu bekommen ist.

FALDU
3
25
Lesenswert?

Es wird schon....

langsam müßig über die Schiedsrichterleistungen zu diskutieren, wieder ein klarer Elfmeter für Sturm nicht gegeben. Es hat schon den Anschein, dass hier die Schiedsrichtermafia am Werk ist!
Man sollte sich von der Vereinsführung einmal überlegen Protest gegen diese offensichtliche Benachteiligung einzulegen.

schteirischprovessa
1
1
Lesenswert?

Das gestern war zumindest ein Elfer, den man geben kann aber nicht geben muss.

Da hat es in diese Saison schon viel gravierendere Fehlentscheidungen gegeben.

marios
19
8
Lesenswert?

Ilzer


Den Trainer musst verstehen - wechselt wieder einen Verteidiger( Geyrhofer für Wütherich) - einen Kuen lässt er durchspielen. Spielt schon das ganze Frühjahr katastrophal.