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BundesligaSo viele Tore sind seit mehr als 30 Jahren nicht gefallen

3,38 Tore pro Spiel - das kann sich sehen lassen, mehr wurden zuletzt 1986/87 erzielt. Einen starken Beitrag dazu leistet der WAC: Die Wolfsberger haben als einzige Mannschaft in jedem Bundesligaspiel getroffen.

© GEPA pictures
 

Für Red Bull Salzburg ist das Abschneiden als "Winterkönig" ein gutes Omen. Die Mozartstädter beenden zum 8. Mal in der Drei-Punkte-Ära ein Jahr in der Fußball-Bundesliga als Tabellenführer, in den vergangenen sieben Fällen 2006, 2008, 2013, 2014, 2015, 2018 und 2019 folgte dann auch immer der Meistertitel. Hoffnungen darf sich der Statistik nach aber auch der nach Verlustpunkten an der Spitze liegende Tabellenzweite Sturm Graz machen.

Die Steirer standen bisher viermal nach den ersten zwölf Partien einer Saison auf Rang eins, 1997/98 und 2010/11 folgte schlussendlich der Titelgewinn. Um die Tabellenführung nach zwölf Runden innezuhaben, muss die Truppe von Coach Christian Ilzer am 17. Jänner im Nachtragsspiel beim WAC gewinnen.

Dem bisherigen Verlauf nach kündigt sich eine sehr torreiche Saison an. Bisher fielen opta - dem offiziellen Datenpartner der Liga - zufolge im Schnitt 3,38 Treffer pro Spiel, was am Ende einer Saison der zweithöchste Schnitt nach 1986/87 (3,41) wäre. Pro Spiel wurden im Schnitt 27 Schüsse abgegeben, so viele wie zuletzt 2014/15.

Sturm auswärts eine Macht, WAC garantiert Tore

Sturm blieb in Auswärtsspielen als einziges Team ungeschlagen, das gelang den Steirern in den ersten fünf Auswärtspartien in diesem Jahrtausend nur 2010/11. Sturm kassierte mit nur fünf Gegentoren auch eindeutig die wenigsten Treffer, einen besseren Wert nach elf Runden hatte überhaupt nur FC Tirol Innsbruck 2001 (1) geschafft. Die Ilzer-Elf ist das einzige Team, das noch keinen Gegentreffer per Kopf hinnehmen musste, Salzburg hat demgegenüber nach Standards als einzige Mannschaft noch eine "weiße Weste".

In anderen Punkten ist der WAC der Maßstab. Die Kärntner haben als einziges Team in jedem Spiel getroffen und sind mit sieben Kopfballtoren auch in dieser Wertung die Nummer eins. Rapid erzielte mit 22 von 26 Toren 85 Prozent der eigenen Treffer aus dem laufenden Spiel heraus. Das ist in der Liga der höchste Anteil.

Bekanntgegeben wurden am Montag auch die Spieltermine bis zum Ende des Grunddurchganges. Demnach erfolgt nach der Nachtragspartie der offizielle Frühjahrsauftakt am 21. Jänner (19.00 Uhr) mit dem Duell Rapid-Sturm. WAC-Hartberg, St. Pölten-Admira und Ried-Austria folgen am 22. Jänner. Am 23. Jänner (alle 17.00) wird die 13. Runde mit Altach-Salzburg (14.30) sowie LASK-WSG Tirol (17.00) abgeschlossen.

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