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Admira - Sturm ab 17 UhrHeiko Vogel: "Das muss jetzt auch in Punkten sichtbar sein"

Der SK Sturm will heute bei der Admira den ersten Bundesligasieg seit 42 Tagen feiern. Die Länderspielpause wurde gut genutzt. Trainer Heiko Vogel fordert und hofft, dass sich die gute Arbeit in Resultaten widerspiegelt.

FUSSBALL TIPICO-BUNDESLIGA / GRUNDDURCHGANG: SK PUNTIGAMER STURM GRAZ - SK RAPID WIEN
© APA/ERWIN SCHERIAU
 

Die Länderspielpause ist vorüber. Es wird wieder Zeit, dass nach zwölf spielfreien Tagen heute wieder der Ball in der Bundesliga rollt. Der SK Sturm hat es auswärts mit der Admira zu tun. Die Grazer nutzten die Unterbrechung mit Nachdruck. Die Trainingseinheiten steigerten sich in puncto Quantität und Intensität. Eben jene Dinge, die während der vielen englischen Wochen zu Saisonbeginn nicht möglich waren und die Integration der acht Neuzugänge nicht beschleunigt haben.

Bis auf die Teamspieler Peter Zulj, Stefan Hierländer, Sandi Lovric, Dario Maresic und Otar Kiteishvili konnte Sturm-Trainer Heiko Vogel mit dem gesamten Kader trainieren. Ein Vorteil, dass die ersten vier bereits im Vorjahr Teil der Mannschaft waren und nur der Georgier neu hinzukam. „Aber Otar hat eine Auffassungsgabe, die ist unglaublich. Bei dem denke ich mir oft, dass er schon drei Jahre hier ist und wir es nicht gemerkt haben“, sagt Vogel, der sich auch vom Sprachkurs, den Kiteishvili mit Emeka Eze, Anastasios Avlonitis und Filipe Ferreira absolviert, viel erhofft. „Die Sprache ist ein Instrument, das vieles erleichtert. Mit ihr ersparst du dir auch Sichtkontakt. Wenn diese Spieler schnell viel verstehen und sich bald noch artikulieren können, wird es noch besser.“

SOCCER - BL, Sturm vs Rapid
Foto © GEPA pictures

Harte Arbeit stand in der Länderspielpause auf dem Programm. „Wir haben im physischen, spielerischen und taktischen Bereich sehr gut gearbeitet. Die Spieler haben die Dinge wirklich aufgesaugt und gut umgesetzt. Die detailorientierte Arbeit hat wirklich viel gebracht, obwohl es viel Köpferauchen gegeben hat“, sagt Vogel mit einem zufriedenen Grinsen. Zudem sieht er auch die Integration der Neuzugänge um einen großen Schritt verbessert. „Es dauert einfach eine gewisse Zeit, bis man vollständig angekommen ist. In einem entspannten Umfeld ohne Pflichtspiel geht einfach viel mehr weiter. Das nehme ich schon wahr.“

"Heimkehr" für Grozurek

Eine spannende Personalie diesbezüglich ist Lukas Grozurek, der heute gegen seinen Ex-Klub Admira spielt. Der 26-Jährige wechselte mit Vorschusslorbeeren in die steirische Landeshauptstadt. Weil sich der gebürtige Wiener aber in Bezug auf die Defensivarbeit inferior präsentierte, zog Vogel die Reißleine und zog Grozurek vom Mittelfeld in den Angriff. Admira-Trainer Ernst Baumeister meint vor dem ersten Duell gegen seinen Ex-Schützling: „Wenn man Grozurek holt, weiß man, was man bekommt. Seine Stärke ist nicht die Defensivarbeit. Man muss seine Stärken fördern und ihm die Freiheiten geben, dann macht er nach vorne auch sehr viel.“ Es wirft ein komisches Licht auf die Trainingsarbeit von Baumeister, wenn Grozurek mit seinen bereits 26 Jahren noch immer keine Grundkenntnisse in der Arbeit gegen den Ball hat. Zum Glück für Sturm versucht Vogel, seine Spieler in allen Bereichen besser zu machen. Das wird auch Grozureks nächstem Trainer sicher die Arbeit erleichtern.

Eine Stammformation dürfte Vogel vorerst gefunden haben. Es ist davon auszugehen, dass Sturm wie schon gegen Rapid in einem 5-3-2 agiert und wohl auch dasselbe Personal wie zuletzt in der Startelf steht. „Ich möchte nicht mehr so viel verändern. Wir haben eine gute Balance gefunden. Und es tut diesen Spielern gut, zu wissen, dass sie nicht auf die Bank müssen, wenn sie einmal einen ungenauen Pass machen“, verrät Vogel, der damit weiter auf Hierländer und nicht Ferreira oder Thomas Schrammel links hinten setzt. „Von diesen dreien ist ,Hierli‘ der dynamischste und taktisch reifste. Deshalb bleibt er vorerst auch dort.“

Punktemaximum im Visier

Auf Sturm wartet nach der heutigen Partie gegen die Admira am kommenden Samstag Mattersburg zu Hause. „Es hilft uns nicht allein, wenn wir enger zusammenrücken und alles in die richtige Richtung läuft. Das muss jetzt auch in Punkten sichtbar sein, das erwarte ich einfach“, sagt Vogel. „Das Punktemaximum muss das Ziel sein in diesen beiden Spielen. Wenn es vier werden, wäre es auch in Ordnung. Vielleicht feiern wir auch die Premiere, ohne Gegentor zu bleiben.“

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