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SK SturmDank Pink Junior glänzt der Papa als Torjäger

Markus Pink war in der Vorbereitung Sturms bester Torschütze. Der Neuzugang will auch in den Pflichtspielen aufzeigen. Sein zweijähriger Sohn sorgt für die richtige Motivation.

SOCCER - Sturm vs Domzale, test match
© GEPA pictures
 

Nur noch ein Tag bleibt Zeit, bis der SK Sturm mit dem ÖFB-Cupspiel gegen Siegendorf (gespielt wird in Parndorf) die Saison eröffnet – ohne die Verletzten Fabian Koch (Muskelfaserriss im Oberschenkel) und Jakob Jantscher (Schmerzen im Unterschenkel). Die Vorbereitung der Grazer hat gezeigt, dass der Umbau keine Auswirkungen auf die Defensive hatte. Durchaus noch Luft nach oben gibt es im Spiel nach vorne. „In der Offensive dauert es zwangsläufig länger, Automatismen zu implantieren“, sagt Sturm-Trainer Heiko Vogel.

Zumindest in der Vorbereitung hat Neuzugang Markus Pink bewiesen, dass die Schwarz-Weißen auch ohne Deni Alar und Bright Edomwonyi nicht auf Tore verzichten müssen. Der Kärntner traf mit seinen vier Toren bislang am öftesten von allen und fühlt sich nach den ersten Wochen schon pudelwohl in Graz. „Nach den fünf Jahren in Mattersburg war es Zeit für einen Tapetenwechsel. Ich habe gehört, wie gut die Stimmung hier ist. Es stimmt wirklich, ich bin von allen im Klub super aufgenommen worden. Sturm ist eine richtig gute Adresse und ein richtig großer Verein. Da weiß man schon auch, dass die Erwartungshaltung eine andere ist“, sagt der 1,88-Meter-Hüne, der aber nichts von Vergleichen mit seinen Vorgängern hält. „Ich setze mich da gar nicht unter Druck. So ein Umbruch braucht etwas Zeit. Da kommt es auf jeden einzelnen Tag an. Aber ich will hier Fuß fassen und mit Toren dazu beitragen, dass der Verein und die Fans viel zu feiern haben.“

Markus Pink

Geboren am: 24. Februar 1991 in Klagenfurt, aufgewachsen in Pischeldorf.
Familienstand: verheiratet, ein Sohn (2 Jahre alt).
Position: Stürmer.
Bisherige Klubs: Ochsendorf, Austria Kärnten, Austria Klagenfurt, Köttmannsdorf, Vienna, Mattersburg, Sturm (Vertrag bis 2020).
Leistungsdaten: 102 Bundesliga-Spiele (16 Tore, 14 Assists), 14 Spiele im ÖFB-Cup (8 Tore, 2 Assists).

Genau ins Beuteschema von Sturm hat Pink gepasst. Vogel setzt auf Akteure, die flexibel einsetzbar sind. Pink kann neben seiner Hauptposition als Angreifer auch auf der Außenbahn spielen, wie er im Vorjahr bewiesen hat. „Mir ist es egal, in welchem System wir spielen. Es ist mir sehr wichtig, dass der Trainer eine ganz klare Linie hat und uns in der Offensive alle Freiräume gibt. Das kommt gerade Stürmern sehr entgegen“, sagt der 27-Jährige, der die Nummer 14 trägt, weil Thierry Henry sein großes Idol ist. Seit Kurzem darf sich Pink auch Ehemann nennen. „In der Sommerpause haben wir in Kroatien geheiratet. Meine Frau hat Ja gesagt, obwohl das in jener Zeit war, in der ich vertragslos gewesen bin. Da kann man nur von wahrer Liebe sprechen“, sagt Pink mit breitem Grinsen.

Gemeinsam hat das Paar, das sich in Graz schon gut eingelebt hat, einen zweijährigen Sohn. „Durch ihn haben sich alle Prioritäten verschoben. Er ist das Wichtigste in unserem Leben“, sagt der 102-fache Bundesliga-Spieler, der zuletzt Unterstützung bei einem Sturm-Spiel erhalten hat. „Im Testspiel gegen Kapfenberg hat mein Sohn erstmals zugeschaut. Im Sturm-Trikot mit der Nummer 14 und dem Pink-Schriftzug hat er immer ,Papa, Tor, Papa, Tor!‘ gerufen. Da muss ich auf ihn hören.“ Die Motivation wirkte Wunder. Immerhin erzielte er das Goldtor zum 1:0. So bleibt für Sturm zu hoffen, dass Pink Junior möglichst oft bei den künftigen Begegnungen mit dabei sein wird.

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