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3:1 gegen den LASKSturm mit einem Bein bereits Vizemeister

Dank eines 3:1-Heimsieges über den LASK darf Sturm wohl mit Rang zwei und somit der Champions-League-Qualifikation planen.

© GEPA pictures
 

Wenige Tage nach dem gewonnen Cup-Endspiel jubelte Sturm erneut. Und zwar über einen 3:1-Heimsieg gegen den LASK, der die Linzer aus dem Rennen um den Vizemeistertitel warf. Sturm hingegen braucht wohl nur noch einen Punkt, um Zweiter zu werden. Holt Salzburg am Sonntag bei Rapid zumindest ein Remis, ist Rang zwei und die Champions-League-Qualifikation für Sturm schon dieses Wochenende sicher.

Die Partie begann vor knapp 13.000 Zusehern alles andere als gut für die Hausherren: Bereits in der zehnten Minute ging der LASK durch Maximilian Ullmann in Führung: Der Oberösterreicher wurde links alleine gelassen und schoss trocken ins lange Eck ein - Sturm-Tormann Jörg Siebenhandl war chancenlos.

Lange hielt die Führung der Gäste aber nicht: Nur drei Minuten nach dem 1:0 glich Deni Alar per Elfmeter aus. Zuvor legte LASK-Schlussmann Pavao Pervon Peter Zulj. Eigentlich knapp außerhalb des Strafraumes, doch Schiedsrichter Robert Schörgenhofer entschied dennoch auf Strafstoß. Glück für Sturm. Genau dieses stand den Steirern auch 14 Minuten nach dem Ausgleich zur Seite: Einen Schuss von Zulj wehrte Pervan schwach ab, Alar reagierte am schnellsten und sagte "Danke". Hatten die Grazer bis zum Führungstor nicht viele gute Möglichkeiten, besserte sich der Auftritt der Mannschaft von Trainer Heiko Vogel danach schlagartig. Nur einmal wurdes es noch eng, als LASK-Spieler Thomas Goiginger kurz vor der Pause nur die Latte traf.

Alar zum dritten Mal

Es dauerte nach Seitenwechsel (Jakob Jantscher kam zur Pause für Stefan Hierländer) nur wenige Sekunden, ehe Sturm erneut jubeln durfte. Und bereits zum dritten Mal an diesem Nachmittag war es Deni Alar, der sich in die Torschützenliste eintragen konnte. Nach einem Abwehrfehler von Emanuel Pogatetz versenkte er den Ball aus kurzer Distanz im Kasten der Gäste.  Apropos Pogatetz: Der wurde in der 80. Minute mit Gelb-Rot vom Platz geschickt.

Spieldaten

Sturm - LASK 3:1 (2:1)

Tore: Alar (14./Elfmeter, 28., 46.) bzw. Ullmann (10.)

Sturm: Siebenhandl - Koch, Schoissengeyr, Maresic - Hierländer (46. Jantscher), Jeggo, Lovric, Potzmann - P. Zulj (83. F. Schubert) - Röcher, Alar (73. Edomwonyi)

LASK: Pervan - Luckeneder, Trauner, Pogatetz - Ranftl (62. Reiter), Holland, Michorl, Ullmann - Goiginger (87. Celic), Tetteh (75. Gartler), Joao Victor

Gelb-Rote Karte: Pogatetz (80./Foul)

Gelbe Karten: Jeggo, Maresic, Schoissengeyr bzw. Michorl, Pervan

Den verdienten Abschiedsapplaus bekam Alar in der 74. Minute, als er durch Bright Edomwonyi ersetzt wurde. Es waren Alars Saisontreffer 17, 18 und 19. 

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Sturm besiegt den LASK: 3:1-Heimerfolg

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Das war es dann. Sturm hatte keine nennenswerten Chancen mehr, der LASK scheiterte entweder an sich selbst oder an Siebenhandl.

Stimmen

Heiko Vogel (Sturm-Graz-Trainer): "Der LASK war der erwartet unangenehme Gegner, wir haben aber gewonnen und das zählt. Bei der kurzen Regenerationszeit und der hochsommerlichen Temperaturen war insbesondere Mentalität gefragt. Wir waren bei den Fehlern des LASK sehr kaltschnäuzig. Mittwoch und heute, das waren zwei sehr unterschiedliche Spiele. Am Mittwoch war es von der Motivation her besonders leicht zu spielen, heute war es kein Fußball-Leckerbissen von uns. Die Spieler haben natürlich eine gewisse Müdigkeit verspürt, es war schwierig für uns durchzukombinieren. Das waren zwei schwere Gegner in den letzten drei Tagen. Natürlich waren wir nicht voll aufgetankt, aber die Fans haben uns Rückenwind gegeben. Wir waren mit dem durch Mittwoch gestärkten Selbstvertrauen bei der Sache."

Oliver Glasner (LASK-Trainer): "Gratulation an Sturm zum Sieg heute und auch zum Cupsieg. Wir haben zu viele Individuelle Fehler gemacht, ich bewerte aber immer die Leistung, und mit der bin ich zufrieden. Wir waren in vielen Phasen die bessere Mannschaft und auswärts bei Sturm Graz vor vollem Haus ein Gegner auf Augenhöhe. Es verdient eine Auszeichnung, was meine Spieler in dieser Saison leisten. Individuelle Fehler entscheiden oft ein Match, das hat man sogar bei Bayern gegen Real gesehen. Sturm hatte gegen uns weniger Chancen als zum Beispiel am Mittwoch gegen Salzburg. Es war ein Tag, an dem wir uns dreimal nicht gut angestellt haben. Solche Spiele mit solch einer Kulisse und Stimmung, das braucht Österreich."

Deni Alar (Sturm-Dreifach-Torschütze): "Es war ein sehr gutes Spiel von uns. Wichtig war der schnelle Ausgleich, wir haben dann, finde ich, gut gespielt und verdient gewonnen. Drei Tore in einem Spiel habe ich nicht oft gemacht. Jetzt bin ich noch an Munas Dabbur dran, ich werde noch Druck ausüben. Jeder stellt sich in den Dienst der Mannschaft, das war am Mittwoch und auch heute so."

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