Von Sturm zu SalzburgSchmid: "Wer sagt, dass ich Bundesliga gespielt hätte?"

Romano Schmid war wohl in der Steiermark jene Transferaktie, die im vergangenen Sommer am heißesten diskutiert wurde. Beim FC Liefering hat sich das ehemalige Juwel des SK Sturm mittlerweile gut eingefunden.

Romano Schmid macht in Salzburg seinen nächsten Entwicklungsschritt
Romano Schmid macht in Salzburg seinen nächsten Entwicklungsschritt © GEPA pictures
 

Romano Schmid ist in Liefering angekommen. Im September absolvierte der 19-Jährige Grazer jedes Spiel des FC Liefering über die volle Distanz. In den letzten drei Erste-Liga-Runden traf er jeweils ein Mal, auch für den spielentscheidenden Treffer in der UEFA Youth League gegen Bordeaux (1:0) zeichnet er verantwortlich.

"Das Team hat mich super aufgenommen und unsere beiden Trainer Gerhard Struber und Janusz Gora haben mir das Vertrauen gegeben. Ich versuche es zurückzugeben und das ist mir bislang ganz gut gelungen", erzählt Schmid gegenüber laola1.at. Und er gibt auch zu, dass er einst eigentlich nicht innerhalb von Österreich wechseln wollte.

Die Erste Liga ist ein Schritt nach vorne

Erst die Gespräche mit Salzburgs Sportchef Christoph Freund haben ihn vom Salzburger Weg überzeugt. "Er meinte, dass ich einfach so viel Spielzeit wie möglich brauche. Das wäre bei Sturm vielleicht nicht so gegangen, da hätte ich dann auch wieder Regionalliga bei den Amateuren gespielt."

Und die Erste Liga steht eben eine Liga darüber. Schmid: "Wer sagt, dass ich bei Sturm Bundesliga gespielt hätte? Vielleicht hätte ich auch nur fünf Minuten gespielt und dann Regionalliga. So spiele ich Erste Liga, das ist ein Schritt nach vorne."

 

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