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Steiermark-Sturm-AkademieDie Steirer machen Salzburg Konkurrenz

Die Akademie Steiermark – Sturm Graz könnte Sieger Salzburg als österreichischer Vertreter in der Youth League 2017/18 ablösen bzw. mit ihm antreten.

Die U18 von Sturm Graz
Die U18 von Sturm Graz © GEPA pictures
 

Gespannt richteten sich am Montag die Blicke auf das Handy von Masseur Peter Wöhrer. Soeben hatte die U18 der Akademie Steiermark – Sturm Graz das Training beendet. In der Mitte der Kabine fieberten alle mit, wie Salzburg mit einem 2:1 gegen Benfica Lissabon den Titel in der Youth League nach Österreich holte. „Großartig, was Salzburg geleistet hat“, sagt der administrative Akademieleiter und U18-Co-Trainer David Tauschmann. „Ich habe Salzburg-Trainer Marco Rose vor dem Spiel eine Nachricht geschickt, in der ich seiner Mannschaft viel Glück gewünscht habe, aber in fünf Wochen dann nicht mehr.“

Damit meint Tauschmann das direkte Duell in der ÖFB-Jugendliga U18, das am 1. Juni stattfinden wird. Aktuell führen die Steirer einen Punkt vor den Mozartstädtern. Neben den U19-Teams der Klubs, die in der Gruppenphase der Champions League stehen, vertritt nur der Meister der ÖFB-Jugendliga Österreich in der Youth League 2017/18. Sollte Salzburg in die Champions-League-Gruppenphase kommen und Salzburgs U18 Meister werden, würde nicht der Zweitplatzierte der ÖFB-Jugendliga in die Youth League nachrücken, sondern der laut Länderkoeffizient nächstbeste Meister.

Was Salzburg geleistet hat, ist auch in Graz bemerkbar. „Jeder bekommt den Hype mit, wie die Altersgenossen in der Auslage stehen. Wir versuchen, die Euphorie zu bremsen, wenngleich wir wissen, dass die Chance groß ist“, sagt Tauschmann. Bislang holte nur der GAK mit der U15 den Titel in der ÖFB-Jugendliga in die Steiermark.

Ohne Geld geht nicht viel

Das liegt auch am lieben Geld. Rund 700.000 Euro beträgt das Budget der 75 Spieler umfassenden Akademie (U15, U16, U18). „Damit liegen wir im Österreich-Vergleich im unteren Drittel. Salzburg steht mindestens das Zehnfache zur Verfügung“, erklärt Tauschmann, der einer von nur sechs hauptberuflichen Angestellten der Akademie ist. „Auch wenn es wie ein Vergleich zwischen Landesliga und Champions League ist: Geld spielt nicht Fußball.“

Das beweist auch ein Blick auf die Nachwuchs-Nationalteams. „Wir stellen pro Jahrgang im Schnitt drei Spieler. Das spricht für die gute Arbeit, auch schon vor der Akademie. Das Kooperationsmodell mit den Schulen (Anm. HIB Liebenau, HAS Grazbachgasse, BG/BRG Oeversee und Borg Monsbergergasse) klappt hervorragend. Wir haben alle Spieler für sechs Trainings pro Woche beisammen. Trainiert wird in der HIB Liebenau, in Gössendorf und in Messendorf, wo die Bewerbspiele stattfinden.“

Vielleicht ja bald mit Akteuren mit Europacuperfahrung.

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