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CoronavirusFußball-Bundesliga sagt die nächsten beiden Runden ab

Keine Spiele ohne Publikum: Die ersten zwei Runden des Finaldurchgangs der Bundesliga werden verschoben.

Die Bundesliga ruht vorerst © GEPA pictures
 

Die Fußball-Bundesliga stoppt aufgrund der von der Regierung erlassenen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus den Spielbetrieb. Wie die Liga am Dienstagnachmittag bekannt gab, betrifft dies in einem ersten Schritt die ersten beiden Runden in der Meister- bzw. Qualifikationsgruppe sowie die Spiele der 20. und 21. Runde der 2. Liga. Wann die Zwangspause zu Ende geht, ist vorerst nicht absehbar.

"Ziel ist es, alle Spiele mit Zuschauern durchzuführen. Deshalb haben wir uns in einem ersten Schritt für die Verschiebung und gegen mögliche Geisterspiele entschieden", sagte der Vorstandsvorsitzende der Liga, Christian Ebenbauer. Das Bestreben der Liga geht klar in die Richtung, den wirtschaftlichen Schaden für die Clubs zu minimieren. Über Nachtragstermine will die Bundesliga in der kommenden Woche in einer Clubkonferenz entscheiden.

Laut am Dienstagvormittag verlautbarter behördlicher Vorgaben hätten die Spiele ohne Zuschauer ausgetragen werden müssen. Nur 500 Personen sind aufgrund der Auswirkungen des Ausbruchs von Covid-19 aktuell für Freiluft-Veranstaltungen in Österreich zugelassen. Ebenbauer sprach von einer "Ausnahmesituation im ganzen Land". Die Maßnahmen seien für die Liga und deren Vertreter mit massiven organisatorischen und finanziellen Herausforderungen verbunden.

Spiele ohne Fans will die Bundesliga tunlichst vermeiden. Sollte sich in den kommenden Wochen jedoch keine Besserung der Lage einstellen, bleiben sie eine Option. "Geisterspiele sind aus unserer Sicht immer das letzte Mittel, um die Bewerbssicherheit zu gewährleisten. Sollte sich die Situation nicht bessern, können sie eine Möglichkeit sein, um die Saison zu Ende spielen", betonte Ebenbauer. Die laufende Saison geht laut derzeitigem Stand Mitte Mai zu Ende. In Deutschland wurde bereits angedacht, sie bis Ende Mai zu verlängern.

Von den Erstligisten gab es in ersten Reaktionen Zustimmung zur Entscheidung. "Unsere Spiele möchten wir natürlich vor gewohnt großem Publikum austragen, weshalb wir dafür plädieren, die kommenden Spielbegegnungen aller Bundesligisten auf Ersatztermine im April und Mai zu verschieben in der Hoffnung, dass sich die Situation bis dahin gebessert hat", sagte Rapids Geschäftsführer Christoph Peschek. Die Hütteldorfer wären im Schlager der ersten Runde der Meistergruppe am Sonntag bei Meister Salzburg angetreten.

Austrias Vorstandsvorsitzender Markus Kraetschmer sagte: "Natürlich ist die Gesundheit immer das Wichtigste, und deswegen ist die Verschiebung eine sehr vernünftige Entscheidung. Alles stellt natürlich eine große Herausforderung dar, aber es ist besser so, denn es gibt jetzt ja noch terminliche Möglichkeiten, um diese Spiele zu einem späteren Zeitpunkt nachholen zu können." Dann hoffentlich wieder mit Zuschauern, meinte Kraetschmer.

"Für die Mannschaft und das Trainerteam ergibt sich eine Situation, die es in dieser Form noch nie gab. In einer eigentlich sehr intensiven Phase der Meisterschaft gilt es jetzt, etwas andere Trainingsschwerpunkte zu setzen, ehe es in die entscheidenden Runden geht", meinte Salzburg-Sportdirektor Christoph Freund. Um der Empfehlung der zuständigen Stellen hinsichtlich einer Einschränkung der sozialen Kontakte Folge zu leisten, werden bei Salzburg alle öffentlichen Termine von Spielern und Betreuern für die nächsten Wochen ausgesetzt.

Österreichs Fußball-Bund will indes alle Vorbereitungen und Vorkehrungen treffen, um die Länderspiele in Wales am 27. März und in Wien gegen die Türkei am 30. März unter Berücksichtigung der neuen Situation zur Austragung zu bringen. Am Mittwoch findet diesbezüglich ein Treffen des Verbands mit den zuständigen Behörden und Vertretern des Krisenstabs statt. Man stehe aufgrund der Entwicklung rund um das Coronavirus bereits seit Tagen in intensivem Kontakt mit den Behörden, hieß es Dienstag vonseiten des ÖFB.

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Danke für Ihr Verständnis.

schteirischprovessa
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Hätte man meiner Ansicht sinnvoller lösen können!

Z. B. Spiele durchführen, ohne Zuseher inklusive Journalisten.
Dafür Übertragung im Free-TV, da hätte sich sicher eine Lösung mit Sky und ORF finden lassen.
Zumindest einen Teil Zusehereinnahmen hätte man über Fernsehgebühren ausgleichen können.

melahide
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Und dann

Hättest alle 6 Meisterschaftsspiele pro Runde im Free-Tv übertragen? Und der ORF hätte großmütig 100.000 Euro pro Spiel hingeblättert?