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FußballFünf Festnahmen und 41 Anzeigen nach Wiener Derby

Drei Polizisten bei erneuten Ausschreitungen während des 329. Wiener Derbys verletzt. Die neue Zugangsregelung über den Absbergsteg funktionierte laut Exekutive problemlos.

FK Austria Wien vs. SK Rapid Wien Choreo
Das Wiener Derby stellte die Exekutive abermals vor Herausforderungen. © (c) APA/HERBERT P. OCZERET (HERBERT P. OCZERET)
 

Rund um das Wiener Fußball-Derby zwischen Rapid Wien und der Wiener Austria ist es in der Generali-Arena in Wien-Favoriten am Sonntag zu Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Anhängern gekommen. Im Zuge dessen wurden fünf Personen festgenommen und 41 Anzeigen ausgestellt. Dazu kamen zwei Organmandate, berichtete die Polizei am Montag. Drei Beamte wurden verletzt.

Der Zustrom der Fans in die Heimspielstätte der Austria verlief noch ohne Vorfälle. Nach den Kalamitäten beim Fußball-Derby im vergangenen Dezember in der Generali-Arena inklusive vorübergehender Sperre der A23 und Polizeikessel mussten die Rapid-Fans beim Anmarsch eine neue Route nehmen. Sie wurden dabei mittels Blockabfertigung über den Absbergsteg geführt, was laut Polizei einwandfrei funktionierte und auch von den Fans akzeptiert wurde.

Während des Spiels kam es in der 30. Spielminute zu einer Auseinandersetzung unter fünf Austria-Anhängern, wobei zwei Personen leicht verletzt und fünf Anzeigen ausgestellt wurden. Laut Polizei versuchten nach dem Spiel zunächst Austria-Fans auf das Spielfeld zu gelangen, was verhindert wurde. Zehn bis 20 Rapid-Fans hätten wiederum versucht, aus dem Gästesektor in einen angrenzenden Bereich zu gelangen. Zwei Männer erreichten den VIP-Bereich, wo sie mit Anhängern der Austria aneinandergerieten. Die beiden Personen, laut Polizei Rapid-Fans, wurden wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt festgenommen.

In diesem Zusammenhang erstattete auch die Austria Anzeige, wie der Klub am Montag mitteilte. Zudem werde Videomaterial gesammelt und von der Polizei ausgewertet. Auch das Präsentieren von unangemessenen Bannern (siehe Tweet oben) wolle man "bis ins letzte Detail" aufklären, teilte die Austria mit.

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