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Meister weiter unantastbarSalzburger 5:0 über Admira brachte Coach Marsch einen neuen Rekord

Amerikaner mit fünf Siegen in ersten fünf Ligaspielen - Admira ohne Chance und mit nur einem Punkt weiter Letzter.

Red Bull Salzburg
Red Bull Salzburg feierte erneut einen Kantersieg © APA/KRUGFOTO
 

Eine klare Angelegenheit war der Auftritt von Fußball-Serienmeister Red Bull Salzburg gegen die Admira. Der Tabellenletzte, der am 11. November 2016 in Wals-Siezenheim als bisher letzter Gast siegreich geblieben war, geriet gegen den Führenden auswärts mit 0:5 (0:3) unter die Räder. Mit dem fünften Sieg in seinen ersten fünf Ligaspielen stellte Trainer Jesse Marsch einen neuen Rekord auf.

Ein Doppelpack von Hwang Hee-chan (22./Foulelfer, 24.) und der bereits siebente Saisontreffer Erling Haalands (28.) sorgten innerhalb von sieben Minuten für die Vorentscheidung, nach der Pause folgten Tore der "Joker" Patson Daka (70.) und Sekou Koita (81./Foulelfer). Die Salzburger, bei denen Innenverteidiger Maximlian Wöber sein "Bullen"-Pflichtspieldebüt gab, holten sich die am Samstag an den LASK verlorene Tabellenführung wieder zurück und liegen vor dem Auswärtsspiel bei der WSG Tirol am kommenden Samstag zwei Punkte vor den Linzern.

Nach dem 4:1 über Mattersburg, dem 5:2 gegen den WAC, und dem 6:0 gegen St. Pölten war es das vierte Salzburger Torfestival in Folge, man darf dem Donnerstag tiefenentspannt entgegenblicken: Dann nämlich erfahren Andreas Ulmer und Co. gegen 18.00 Uhr die Gegner in der Gruppenphase der Champions League. Für die Admira hingegen schaut die Lage weiter düster aus. Das Schlusslicht hält bei nur einem Punkt.

Die taktische Disziplin und die Stabilität ist sehr hoch. Meine schwierigste Aufgabe ist im Moment, welche Spieler ich aufstelle

Jesse Marsch

Immerhin war die Admira vor 10.648 Zuschauern rund 20 Minuten in der Lage, Salzburgs Ballbesitzdominanz unter Kontrolle zu halten und keine Chancen zuzulassen - dem Spiel der Hausherren mangelte es in dieser Phase freilich auch an Leichtfüßigkeit. Dann aber ließen sich die Niederösterreicher immer weiter hinten hineindrängen, ihren Untergang leitete eine zumindest harte Elferentscheidung ein: Hwang stolperte im Sechzehner über Christoph Schösswendters Fuß und machte das 1:0 höchstselbst perfekt.

Zwei Patzer der Gäste gingen den nächsten beiden Treffern voran. Erst konnte Sebastian Bauer einen Chip Takumi Minaminos über die letzte Abwehrreihe nicht mehr klären, Hwang sagte "Danke". Wenig später verlor Sinan Bakis den Ball unweit des Sechzehners, Haaland profitierte und schoss aus gut 17 Metern flach und trocken ein.

Es ist schwer zu verstehen, wenn man 0:5 verliert. Man hat Dinge gesehen, die in die richtige Richtung gehen.

Reiner Geyer

Die zweite Hälfte brachte eine schaumgebremste Variante der ersten, am Ende standen ein Ballbesitzanteil der Hausherren von rund 75 Prozent und nur eine nennenswerte Chance der Admira - der Köpfler des eingewechselten Erwin Hoffer war kein Problem für Cican Stankovic (76.). Aufseiten Salzburgs verfehlte vorerst Haaland das Tor nur um Zentimeter (56.), schließlich war es der eingewechselte Daka, der eine schöne Kombination über mehrere Stationen mit dem 4:0 abschloss. Im Finish überließ dann der von Bauer gefoulte Haaland Koita die Ehre, Letzterer machte vom Elferpunkt den Endstand perfekt.

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