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Nummer 1 bei FansRekordmeister Rapid will Fans zurückgewinnen

Rapid setzt auf die eigenen Fans und will so zur alten Stärke zurückfinden.

FUSSBALL TIPICO BUNDESLIGA / QUALIFIKATIONSRUNDE: SK RAPID WIEN - FC WACKER INNSBRUCK
Rapid baut auf seine Fans - und auch die Leidenschaft © APA/HERBERT PFARRHOFER
 

Hinter dem SK Rapid Wien liegt eine wahre Seuchen-Saison. Auf die nicht geglückte Qualifikation für die Meisterrunde in der Bundesliga folgte die Niederlage gegen den SK Sturm Graz im Playoff um die Europa League-Qualifikation. Nächste Spielzeit soll jedoch alles anders werden. Mit der Unterstützung der Fans wollen die Hütteldorfer wieder an einstige Erfolge anschließen.  Rapid-Trainer Dietmar Kühbauer zeigt sich dahingehend optimistisch: „Wir haben das Publikum. Das müssen wir zurückgewinnen. Die Leute mitzunehmen ist unsere größte Stärke.“

Zwar hatte Rapid in der abgelaufenen Saison zum bereits elften Mal in Folge den besten Zuschauerschnitt aller Bundesligisten. Die Hütteldorfer mussten jedoch ein Minus von mehr als 14 Prozent bei den Besuchern von Heimspielen hinnehmen. Der Rekordmeister hatte letzte Spielzeit mit sieben Siegen, einem Unentschieden und fünf Niederlagen eine durchwachsene Heimbilanz. 

Favorit auf den Titel in der österreichischen Bundesliga sei zwar nach wie vor Red Bull Salzburg, jedoch bestehe Kühbauer zufolge nächste Spielzeit eine Chance. Nach dem Abgang einiger wichtigen Leistungsträger könnten die Bullen erreichbar geworden sein, hofft Kühbauer. „Zu sagen, dass Salzburg von Haus aus wieder Meister wird, wäre ein ganz falsches Signal für alle in dieser Liga“, meint der Burgenländer im Gespräch mit der APA. Zum ersten Showdown zwischen Rapid und Salzburg kommt es bereits am ersten Spieltag im Allianz Stadion.

Ein kleiner Vorgeschmack was den amtierenden Meister dann erwarten wird, könnte das Testspiel von Rapid gegen den 1. FC Nürnberg gewesen sein. Zum 2:1-Sieg der Kühbauer-Truppe gegen den Bundesliga-Absteiger, trainiert von Ex-Rapid Coach Damir Canadi, kamen 12.600 Fans ins Stadion.

Mit der Vorbereitung zeigt sich der Trainer bisher zufrieden. Nach dem schmerzhaften Abgang von Boli Bolingoli zu Celtic Glasgow haben die Wiener ihr System, laut Kühbauer schon erfolgreich umgestellt: „Wir können das neue 3-5-2-System spielen, wir haben wirklich intensiv daran gearbeitet.“

Da der Kader aber bisher noch überschaubar ist, wird in der Bundeshauptstadt weiter an möglichen Transfers getüftelt. Ein Stürmer und ein Flügelspieler als Ersatz für Bolingoli sollen den derzeit „straffen, aber relativ kleinen“ 21-Mann-Kader noch verstärken, so Sportdirektor Zoran Barisic. Zuletzt war Rapid an Sasa Kalajdzic dran, der U21-Teamspieler wechselte aber für 2,5 Millionen Euro nach Stuttgart in die zweite deutsche Liga.

Bundesliga-Zuschauerschnitt 2018/19
KlubGesamtDurchschnitt pro Spiel Vgl. zum Vorjahr
SK Rapid Wien289.815 16.100 -14.32%
SK Sturm Graz 190.854 11.226 +9,46%
FK Austria Wien159.963 9.997 +46,95%
FC Red Bull Salzburg151.206 9.450 +24,08%
LASK 83.162 5.197 +5,65%
FC Wacker Innsbruck66.704 4.169kein Vergleichswert in der Bundesliga
CASHPOINT SCR Altach66.121 4.132 -3,62%
RZ Pellets WAC58.345 3.646 +27,93%
spusu SKN St. Pölten56.220 3.513 +31.23%
TSV Prolactal Hartberg50.417 3.151kein Vergleichswert in der Bundesliga
SV Mattersburg44.813 2.800 -16,47%
FC Flyeralarm Admira43.005 2.687 +16,78%

 

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