AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Gegen MattersburgRapid will nächsten Schritt Richtung Play-Off machen

Für Rapid hat die Qualifikationsgruppe mit einem 3:0 gegen die Admira und einem 2:0 bei Wacker Innsbruck nach Wunsch begonnen. Sollten die Hütteldorfer diesen Trend auch im Heimspiel gegen Verfolger Mattersburg fortsetzen können, wäre die "halbe Miete" im Kampf um Rang sieben, der die Europacupchance am Leben hält, wohl bereits eingefahren.

Rapid möchte den positiven Trend fortsetzen
Rapid möchte den positiven Trend fortsetzen © (c) GEPA pictures (GEPA pictures/ Christian Ort)
 

Mit einem vollen Erfolg würde der Vorsprung auf die Burgenländer auf fünf Punkte anwachsen. Das ist auch das erklärte Ziel der Truppe von Coach Dietmar Kühbauer. "Am Samstag wartet das in der Qualigruppe wichtigste Spiel auf uns. Jetzt können wir uns einen Polster verschaffen", betonte Noch-Sport-Geschäftsführer Fredy Bickel. Damit würde man in den noch folgenden drei Runden vor dem Cup-Finale (1. Mai) nicht mehr so unter Druck stehen. "Dann wäre auch, wenn du einmal Punkte liegen lässt, nicht gleich wieder Weltuntergangsstimmung", meinte der Schweizer.

Sollten die Rapidler ihrer Favoritenrolle gerecht werden, wäre es ihr fünfter Ligasieg (in sieben Spielen) 2019. Der Cup-Finalist hätte damit so viele Erfolge wie im gesamten Herbst (in 18 Partien). "Es ist ein klarer Aufwärtstrend erkennbar, der mich sehr freut", sagte Bickel. Das 2018 noch angeknackste Selbstvertrauen der Spieler wächst von Woche zu Woche. "Wir haben Gas gegeben in der Vorbereitung, sind körperlich einen Schritt weiter und arbeiten gegen den Ball besser", fasste Abwehrspieler Christopher Dibon zusammen. Und Kühbauer ergänzte: "Sie arbeiten auch mit dem Ball besser."

 

Einzige Niederlage gegen Mattersburg

Die einzige Niederlage in acht Pflichtspielen 2019 setzte es ausgerechnet gegen Mattersburg. Das 1:2 im Pappelstadion am 10. März ist den Wienern in unliebsamer Erinnerung, war es doch vorentscheidend im Rennen um einen Platz in der Meistergruppe. Von Revanche war am Freitag aber keine Rede. "Wir haben das Spiel selber verbockt, wir werden genauso reingehen wie in jedes andere Spiel auch", sagte Kühbauer.

Die Burgenländer erinnern sich gerne zurück. "Uns ist es zu Hause gelungen, sie zu besiegen, aber wenn du im Fußball zurückschaust, gewinnst du genau die Ärmel vom Gilet", verlautete Mattersburg-Trainer Klaus Schmidt. Die Hütteldorfer bezeichnete er als "wiedererstarkt". "Sie sind auf einem Rehabilitationsweg und machen da gute Schritte. Auf uns wartet das schwierigste Spiel in der Qualigruppe", war sich der 51-Jährige bewusst.

Ein Punkt würde ihn schon zufriedenstellen. "Wir nehmen alles, was wir kriegen", so Schmidt. Damit soll vor allem der Abstand nach hinten nicht kleiner werden. "Wir wollen nicht in den Strudel hineinrutschen", betonte der Steirer. Auf seiner langen Ausfallsliste steht auch der zuletzt starke 20-jährige Christoph Halper, der sich am Donnerstag im Training das Knie verdrehte. "Sein Ausfall tut uns extrem weh", sagte Schmidt. Mattersburg, das 2019 wie Rapid erst eine Niederlage kassierte, ist bei den Hütteldorfern sechs Spiele sieglos.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung! Kommentieren