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Europa-League-Quali1:3 bei Apollon Limassol: Austria stolpert auch auswärts

Nach der 1:2-Heimniederlage im Hinspiel kassierte die Wiener Austria im Rückspiel zur dritten Qualirunde der Europa League bei Apollon Limassol ein 1:3. Die Wiener verabschieden sich damit mit einem Gesamtscore von 2:5 aus dem Europacup.

Alexander Grünwald (links) und Austria Wien verloren auswärts 1:3
Alexander Grünwald (links) und Austria Wien verloren auswärts 1:3 © APA/AFP/-
 

Der Traum der Wiener Austria von der Fußball-Europa-League-Gruppenphase ist bereits in der dritten Qualifikationsrunde geplatzt. Die Mannschaft von Trainer Christian Ilzer verlor am Donnerstagabend das Rückspiel in Nikosia bei Apollon Limassol mit 1:3 und zog nach dem 1:2 in Wien gesamt mit 2:5 deutlich den Kürzeren. Die Zyprer bekommen es im Play-off mit PSV Eindhoven oder Haugesund zu tun.

Maudo Jarjue brachte die Gäste in der 18. Minute in Führung, ein umstrittener und von Serge Gakpe verwandelter Elfmeter (45.+2) war aber der Anfang vom Ende der Wiener. Danach folgten noch ein Eigentor von Europacup-Debütant Johannes Handl (55.) und ein Treffer von Yannis Gianniotas (67.). Die Austria zog damit nach zehn gewonnenen K.o.-Duellen in der Quali zur Champions League und Europa League in Folge erstmals wieder den Kürzeren. Von den jüngsten fünf Saison-Pflichtspielen wurden vier verloren.

Sechs Umstellungen in der Startelf

Während sich die Hausherren gegenüber dem Auftritt in Wien unverändert präsentierten, tauschte Ilzer seine Truppe gleich an sechs Positionen aus. In der 3-4-3-Formation agierte neben den zuletzt beim 5:1 in Mattersburg in Torlaune befindlichen Christoph Monschein und Dominik Fitz der wiedergenesene Maximilian Sax vorne. Handl ersetzte den verletzten Michael Madl in der Abwehr.

Beinahe hätten sich die Wiener über einen Traumstart freuen dürfen. Nach 75 Sekunden strich ein Grünwald-Volley nach Fitz-Corner knapp am Tor vorbei. Auch danach waren die Gäste gut im Spiel, attackierten früh und wurden für ihren hohen Aufwand auch belohnt. Bei einem Grünwald-Freistoß schlief die Apollon-Abwehr, und der unbedrängte Jarjue konnte im Strafraum einköpfeln.

Die Zyprer wurden erst nach knapp einer halben Stunde aktiver. Ein Abschluss von Gianniotas fiel zu ungenau aus (28.), ein Sardinero-Kopfball ging genau auf Ivan Lucic (29.). Gefährlicher war weiter die Austria, die allerdings die Konter nicht gut zu Ende spielte bzw. ihre Möglichkeiten ausließ. Ein Fitz-Schuss wurde gerade noch geblockt (32.), der letzte Pass von Fitz auf Monschein kam nicht an (34.).

Ein fragwürdiger Elfmeter

In der Defensive wirkten die Wiener uneingespielt, kurz vor dem Ende der ersten Hälfte kam auch Pech dazu. Der polnische Schiedsrichter Pawel Gil pfiff nach einem Zweikampf von Jarjue mit Gianniotas im Strafraum einen fragwürdigen Elfmeter. Der einzige Legionär in der Austria-Startelf hatte andererseits auch Glück, dass ihm die Ampelkarte bei der Aktion erspart blieb. Den Elfmeter verwandelte Gakpe souverän.

Reaktionen

Christian Ilzer (Austria-Trainer): "Wir haben in der ersten Hälfte genügend Möglichkeiten gehabt, das 2:0 zu erzielen. Gleich zu Beginn die Chance vom Grüni (Anm.: Grünwald), dann viele Kontersituationen, die wir ganz einfach viel konsequenter fertig spielen müssen. Wir haben ganz gute Möglichkeiten nicht genützt, dann haben wir diesen Elfmeter bekommen. Nach der Pause haben wir dann sofort das unglückliche 1:2 bekommen, dann haben wir wieder einmal nicht mehr zusetzen können."

Florian Klein (Austria-Abwehrspieler): "Ich würde sagen, dass wir das Spiel in der ersten Hälfte hergegeben haben, auch wenn es noch 1:1 gestanden ist. Wenn du so gute Kontermöglichkeiten hast, musst du einfach mehr Tore erzielen. Wir haben die Aktionen zu schlecht ausgespielt oder der letzte Pass war zu ungenau. Ich habe die Elfmetersituation noch nicht gesehen, aber während dem Spiel würde ich sagen nein. Es bringt aber eh nichts. Wenn man bedenkt, dass wir auch im Hinspiel ein, zwei Elfmeter nicht bekommen haben, ist das sehr bitter. Es wäre sicher mehr drinnen gewesen. Nach dem 1:2 war es quasi vorbei."

Nach Seitenwechsel setzte sich die Pechsträhne der Wiener fort. Diego Aguirre setzte sich auf der Seite durch, und seine Hereingabe lenkte Handl unglücklich ins eigene Tor. Ilzer versuchte mit der Hereinnahme von Bright Edomwonyi und James Jeggo (jeweils 63.) frische Impulse zu bringen, abgesehen von einem gefährlichen Grünwald-Freistoß (65.) war aber wenig in der Offensive zu sehen. Die Gastgeber waren demgegenüber hocheffizient. Bei einem kurz abgespielten Corner wurde Gianniotas nicht attackiert und konnte ins Eck einschießen. Der Ball war noch leicht abgefälscht.

Damit mussten die Wiener am Freitagvormittag mit hängenden Köpfen in den Flieger steigen, anders noch als vor zwei Jahren, wo man Apollons Stadtrivalen AEL Limassol nach einem hart erkämpften 2:1 auf der Insel ausgeschaltet hatte.

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Danke für Ihr Verständnis.

buko
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Monschein

Interview nach dem Mattersburg Sieg,man hat genug Qualität das hat man gesehen war sein Wortlaut,gegen Appolon hat er die Zeit wo er gespielt hat keinen Stich gemacht,Qualität sieht anders aus

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Lodengrün
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Diese Vereine

krabbeln mit Ausnahme Salzburg und nun Lask wirklich auf allen Vieren. Den Mund nehmen Sie aber so voll als kämen sie alle jedes Jahr zumindest in das Viertelfinale der CL.

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arrigo
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Die Austria....

....ist ja schon fast so schlecht wie Sturm.

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AntiK
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In..

..unserem Zustand sollten wir (beide) Rote lieber um uns als um den Stadtrivalen Gedanken mache...

Unterstütz lieber die Initiative "Zurück nach Weinzödl!".

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Rick Deckard
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...na wenigstens ist nicht nur

Sturm so schwach zur Zeit...

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AntiK
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Beide..

...Grazer Vereine sind aktuell recht schwach. Für uns schaut es allerdings noch düsterer aus und ich fürchte, es geht wieder zurück in die RL.

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AntiK
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Traurig...


...der Illzer ist der Preiß der 1. Liga und beide sind vollkommen überschätzt.

Ich denke beide werden spät. in der 10. Runde einen neuen Job brauchen.

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vanhelsing
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Ja,ja, Herr Ilzer!

Mit WAC wären sie in der Gruppenphase! In beiden Spielen, nicht die bessere Mannschaft!

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