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3:2 in Europa LeagueSalzburg zeigt Leipzig die Grenzen auf

Salzburg bezwang Leipzig in der Europa League hochverdient mit 3:2. Der Sieg wurde aber erst in der 89. Minute dank eines Treffers von Fredrik Gulbrandsen sichergestellt.

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© APA/AFP/ROBERT MICHAEL
 

Fußball-Meister Red Bull Salzburg hat das brisante "Stallduell" mit RB Leipzig mit 3:2 (2:0) auf für sich entschieden. Die Salzburger führen damit die Tabelle in der Gruppe B der Europa League an. Nachdem die Leipziger einen Zweitorevorsprung aufgeholt hatten, traf der eingewechselte Fredrik Gulbrandsen in der 89. Minute zum Sieg.

Zuvor hatte ein Doppelschlag von Munas Dabbur (20.) bzw. Amadou Haidara (22.) den Salzburgern scheinbar bereits den Weg zum Sieg geebnet. Konrad Laimer (70.) bzw. Yussuf Poulsen glichen aus (82.). Im Parallelspiel setzte sich Salzburgs nächster Gegner (4. Oktober in Salzburg), Celtic Glasgow, zu Hause 1:0 gegen Rosenberg Trondheim durch.

Ralf Rangnick setzte im ersten Pflichtspielduell beider Mannschaften in seiner Startformation auf fünf ehemalige Salzburg-Profis, darunter die ÖFB-Teamspieler Stefan Ilsanker, Konrad Laimer und Marcel Sabitzer.

Die besten Bilder aus Leipzig: So schön jubelten die Salzburger

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Das Spiel hielt zunächst nicht, was sich die 24.057 Fans im Stadion von dem Duell zwischen Viertel- bzw. Halbfinalist der Vorsaison erhofft hatten. Den ersten Aufreger gab es in der 9. Minute, als Salzburgs Reinhold Yabo der Leipzig-Verteidigung auf und davon lief. Ibrahima Konate klärte als letzter Mann in höchster Not, traf dabei aber den Ball nicht. Der schwedische Schiedsrichter Andreas Ekberg ließ in dieser Situation jedoch weiterspielen.

Wir gehen als verdienter Sieger vom Platz.

Hannes Wolf

Nach 18 Minuten versuchte es Kevin Kampl aus der Distanz, doch Alexander Walke im Salzburg-Tor war aufmerksam. Der Salzburger Führung zwei Minuten später ging eine Fehlerkette zweier Ex-Salzburger voraus. Ilsanker leitete mit einer misslungenen Rückgabe den Angriff ein, Dayotchanculle Upamecanos Abwehrversuch brachte Leipzig-Tormann Yvon Mvogo in höchste Bedrängnis, den Abstauber verwertete Dabbur per Kopf ohne Mühe.

Wir haben in der ersten Halbzeit alles vermissen lassen. Bei uns hat teilweise die Einstellung gefehlt.

Marcel Sabitzer

Wenig später legte Haidara nach. Nach einem schönen Lochpass von Hannes Wolf bediente Kapitän Andreas Ulmer den möglichen Leipzig-Neuzugang im Winter, der nur einschieben musste. Danach kontrollierte Salzburg das Geschehen, von Leipzig war erschreckend wenig zu sehen. Die Deutschen hatten bei Kontersituationen der Österreicher immer wieder Mühe, die Situation zu bereinigen.

Rangnick versuchte zur Pause seiner Mannschaft mit einem Dreifachwechsel neues Leben einzuhauchen. Youssouf Poulsen, Marcel Halstenberg und Diego Demme sollten den Umschwung bringen. Die erste nennenswerte Chance hatten aber die Gäste. Dabbur traf nach 55 Minuten mit einem gefühlvollen Flachschuss aber nur die Stange.

Die Jungs dürfen es genießen, weil es ein spezieller Sieg ist hier in Leipzig. Wir bleiben aber am Boden.

Marco Rose

Auch im weiteren Verlauf behielten die Salzburger Bullen die Zügel in der Hand. Wolf bzw. der starke Xaver Schlager verfehlten das Tor bei Schüssen von der Strafraumgrenze (beide 65.).

Skorpionbewegung führt zum Siegtor

In der 70. Minute kam Leipzig aus dem Nichts zum Ausgleich. Laimer luchste dem unaufmerksamen Ulmer den Ball im Strafraum ab und schob den Ball unter Walke ins Tor. Danach prüfte der eingewechselte Matheus Cunha Walke (80.), zwei Minuten später traf Poulsen per Kopf zum Ausgleich.

Wir haben die ersten 45 Minuten komplett verschlafen. Salzburg hat verdient die drei Punkte geholt.

Konrad Laimer

Als alles mit einem Remis rechnete, schloss der eingewechselte Gulbrandsen eine Traumkombination über Zlatko Junozovic, der den Ball mit einer Skorpionbewegung weiterleitete, und Wolf mit seinem zweiten Saisontor ab.

Kommentare (1)

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2a20bb3e96a90e7e7885ffc9bfc7f636
1
8
Lesenswert?

Und das obwohl man die besten Spieler von Salzburg

regelmäßig nach Leipzig gelotst hat!
Bravo Salzburg!