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Nach 2:0 gegen Spartak MoskauRapid-Kapitän: "Das war der Beweis, dass wir kicken können"

Dank eines Eigentors und eines Tors von Thomas Murg bezwang Rapid das Team von Spartak Moskau zum Auftakt der Europa League mit 2:0.

FUSSBALL UEFA EUROPA LEAGUE: SK RAPID WIEN - FC SPARTAK MOSKAU
© APA/HANS PUNZ
 

Rapid ist ein Traumstart in die Europa League gelungen. Die Wiener gewannen am Donnerstag den Auftakt der Gruppe G zu Hause gegen Spartak Moskau verdient mit 2:0 (0:0). Ein Eigentor von Artem Timofejew (50.) und ein Treffer von Thomas Murg (68.) entschieden das Duell der beiden Rekordmeister.

Mit dem Erfolg gegen die favorisierten Russen hat sich Rapid eine gute Ausgangsbasis geschaffen, um bei der siebenten Teilnahme an der EL-Gruppenphase zum zweiten Mal aufzusteigen. Die Hütteldorfer gehen als Tabellenführer in die nächste Partie am 4. Oktober auswärts bei den Glasgow Rangers, die bei Villarreal ein 2:2 holten.

Rapid-Trainer Goran Djuricin ("Die erste Hälfte war halbwegs gut, in der zweiten Hälfte haben wir richtig gut gespielt. Wir haben ein richtig tolles Spiel abgeliefert. Man hat gesehen, welche Qualität in dieser Mannschaft steckt") schickte die selbe Startelf wie im Derby gegen die Austria (0:1) aufs Feld. Ein ähnliches Chancenfeuerwerk wie am vergangenen Wochenende sahen die 21.400 Zuschauer aber nicht. Vorsicht war in der ersten Halbzeit angesagt, beide Mannschaften waren in erster Linie bedacht, kein Tor zu bekommen.

Spartak versuchte vor allem, über die rechte Rapid-Seite anzugreifen und kam auch gelegentlich durch. Die erste Offensivaktion der Mannschaft von Trainer Massimo Carrera war gleich die gefährlichste vor der Pause, Timofejew schoss aber aus kurzer Distanz direkt auf Torhüter Richard Strebinger (12.).

Die besten Bilder vom Rapid-Sieg: So schön wird in Hütteldorf gejubelt

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Unmittelbar danach tauchte Rapid vor dem gegnerischen Strafraum auf. Ein Weitschuss von Christoph Knasmüllner ging knapp daneben (13.), auch Murg war ohne Erfolg (14.). Die Grün-Weißen waren in Folge die aktivere Mannschaft, hatten das Spiel im Griff, wurden aber mit Ausnahme eines Knasmüllner-Schusses (24.) nicht mehr gefährlich.

Glücklicher Führungstreffer

Aus der Kabine kamen die Rapidler aber mit viel Elan, Zielstrebigkeit und Mut und belohnten sich auch schnell. Nach einem Murg-Eckball kam Mert Müldür zum Kopfball, der Abwehrversuch von Torhüter Aleksandr Maksimenko landete am Körper von Timofejew, von dem der Ball über die Linie sprang (50.).

Kurz darauf hatte Rapid auch Glück. Ein Freistoßknaller von Fernando aus fast 30 m landete am Lattenkreuz, beim folgenden Abstauber stand Salvatore Bocchetti im Abseits (56.). Es sollte die einzige echte Ausgleichschance sein. Rapid wankte nicht, sondern legte nach. Nach idealem Pass von Stefan Schwab in die Tiefe überspielte Murg den Torhüter und schob zum 2:0 ein (68.).

Lieblingsgegner aus Moskau

Spartak versuchte danach, Druck zu machen, hatte aber nur eine Chance auf den Anschlusstreffer. Ze Luis vergab kläglich, er schoss aus aussichtsreicher Position weit über das Tor (73.).

Rapid, in der Liga nur auf dem enttäuschenden siebenten Platz, ist in Europacup-Heimspielen damit nun schon seit sechs Spielen ungeschlagen, in der Europa-League-Gruppenphase sogar elf Partien vor den eigenen Fans. Und die Hütteldorfer prolongierten auch ihre erfolgreiche Serie gegen Vereine aus der russischen Hauptstadt: Rapid ist gegen Moskauer Klubs auch nach elf Europacup-Duellen noch ohne Niederlage (6 Siege, 5 Remis).

Rapid-Käpitän Schwab zeigte sich nach dem Spiel glücklich: "Für uns war dieses Spiel der Beweis, dass wir eine gute Mannschaft sind und kicken können. Spartak hatte fünf, sechs Ausfälle, wenn wir ehrlich sind, kann das keine Mannschaft auf der Welt verkraften. Das Spiel in Glasgow wird richtig geil, wir freuen uns unheimlich drauf. Ziel ist es, in der Gruppe ein Wort mitzureden."

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