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"Einfach nicht gut gespielt"Saison der verpassten Chancen für Bayer Leverkusen

Die Möglichkeiten waren da, dass die Saison 2019/20 trotz Corona-Pandemie eine ganz besondere für Bayer Leverkusen wird. Doch neben verlorenen DFB-Pokalfinale ist nun auch in der Europa-League schluss für die Deutschen.

Am gab es für Leverkusen nichts zu holen
Am gab es für Leverkusen nichts zu holen © AP
 

Die Chancen auf Titel waren da, doch letztendlich beschließt Bayer Leverkusen auch die Saison 2019/20 ohne großen Triumph. Nach der 1:2-Niederlage vor leeren Rängen in Düsseldorf gegen Inter Mailand und dem Aus im Viertelfinale der Europa League ist die Spielzeit für den Klub der ÖFB-Teamspieler Julian Baumgartlinger und Aleksandar Dragovic am Montagabend mit einem Frusterlebnis zu Ende gegangen.

Gegen Italiens Vizemeister hielt die Werkself vor allem in den ersten 20 Minuten nicht ausreichend dagegen und musste nach Treffern von Nicolo Barella (15.) und Romelu Lukaku (21.) früh einem Zwei-Tore-Rückstand hinterherlaufen. Zwar gelang der schnelle Anschlusstreffer durch Kai Havertz (24.), der Ausgleich jedoch nicht mehr.

"Wir haben in der Anfangsphase einfach nicht gut gespielt", lautete der treffende Kommentar von Bayer-Trainer Peter Bosz im DAZN-Interview. Eine Parallele zum DFB-Pokalfinale am 4. Juli in Berlin, als Leverkusen in den ersten 24 Minuten gegen Bayern München ebenfalls zwei Tore kassiert und letztlich 2:4 verloren hatte. Und mit Platz fünf in der Bundesliga wurde auch die angepeilte Champions-League-Qualifikation knapp verpasst.

Bayer war häufig nah dran, aber auch nicht mehr. "Wir haben eine gute Entwicklung gemacht dieses Jahr, haben guten Fußball gespielt, aber es verpasst, uns zu belohnen", brachte es Kapitän Lars Bender auf den Punkt. Die Qualifikation für die Europa League im kommenden Jahr ist für den Defensivmann nur ein "schwacher Trost". Bender blickte aber auch schon nach vorne: "Das sollte das Ziel sein für den ganzen Verein im nächsten Jahr: Wieder so weit zu kommen und dann noch einen Schritt weiter zu machen."

Inter-Trainer Antonio Conte sprach indes von einem "verdienten Sieg" und die zahlreichen vergebenen Chancen an: "Wir hätten sogar noch mehr Tore schießen müssen." Nun stehe bis zum Halbfinale am kommenden Montagabend (21.00 Uhr), in dem entweder Schachtar Donezk oder der FC Basel der Gegner ist, vor allem die Regeneration im Vordergrund. "Denn unsere Liga ist ja erst in der vergangenen Woche beendet worden. Dann noch diese heißen Temperaturen. Da müssen wir uns jetzt bis zum Halbfinale schonen und uns richtig auf den Gegner einstellen", erklärte Conte.

Neben den Mailändern durfte am späten Montagabend auch noch Englands Rekordmeister Manchester United nach einem harterkämpften 1:0-Sieg in der Verlängerung gegen den FC Kopenhagen über den Einzug unter die letzten vier jubeln. Bruno Fernandes sorgte in Köln mit seinem verwandelten Elfmeter in der 95. Minute für die Entscheidung.

"Das Team ist körperlich schon sehr müde", gestand United-Spielmacher Juan Mata. "In dieser Phase der Saison ist es nur wichtig, die Spiele zu gewinnen und weiterzukommen. Wir bleiben jetzt zumindest noch eine Woche in Deutschland und können hoffentlich den Titel gewinnen." Manchesters bisher einziger Europa-League-Triumph datiert aus dem Jahr 2017. Im Semifinale am kommenden Sonntagabend (21.00 Uhr) trifft die Elf von Ole Gunnar Solskjaer entweder auf Europa-League-Rekordsieger FC Sevilla oder den Premier-League-Rivalen Wolverhampton Wanderers.

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Gelernter Ösi
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Poggersdorf

schießt die Eckbälle besser als Leverkusen. Wer solche Corner fabriziert, hat in der Euroleague nichts verloren.