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Kollektive KritikRummenigge will Lahm als DFB-Vizepräsidenten

Karl-Heinz-Rummenigge übt schonungslose Gesamt-Kritik am Deutschen Fußball Bund, fordert Rücktritte und ein Engagement von Philipp Lahm ganz oben.

Rummenigge tritt nach
Rummenigge tritt nach © (c) GEPA pictures (GEPA pictures/ Andreas Pranter)
 

Er ist dafür bekannt, mit Kritik selten bis nie zu sparen. Jetzt hat sich Bayern-Vorstand Karl-Heinz Rummenigge einmal mehr zu Wort gemeldet. Und natürlich - wie sollte es anders sein - zum frühen deutschen WM aus. Im Interview mit "Sport 1" sagte er: "Ich bin ein Stück weit irritiert, was man beim DFB als Krisenbewältigung betätigt. Mir fehlt da ein Stück weit die Fußball-Kompetenz. Ich bin nicht überzeugt, dass da die richtigen Ansätze gefunden werden, wie das gerade abläuft mit diesen Leuten. Es wundert mich aber auch nicht mehr. Der DFB ist eigentlich nur noch durchsetzt von Amateuren."

Damit noch nicht genug: Professionalität des Fußballs sei vom DFB nicht verstanden worden, einen Rücktritt von Präsident Reinhard Grindel "fordere ich nicht", sagte er, um gleichzeitig noch einmal von Amateuren als Führungsriege zu sprechen. 

Gleichzeitig stellt er sich aber hinter Trainer Joachim Löw, dem man "die Chance geben soll", und Mesut Özil: "Ihn als Sündenbock hinzustellen ist weit überzogen." 

Lahm soll kommen

Abschließend machte er im deutschen Medium noch Folgendes klar: "Ich halte Philipp Lahm und seinen Berater Roman Grill für perfekt passend für den DFB. Philipp hat diese Qualität für einen Verband zu arbeiten. Es wäre vielleicht eine interessante Lösung, Philipp Lahm dort als Vize-Präsidenten zu installieren. Um dem Präsidium ein Stück weit mehr Professionalität zu geben."

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