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HochspannungHamburger SV noch nicht abgestiegen

Der HSV kann sich am letzten Spieltag der deutschen Bundesliga noch in die Relegation retten. Dortmunder Champions-League-Platz noch nicht sicher. Leipzig hat dafür noch eine Chance.

Der HSV ist trotz des 0:3 noch nicht unten © APA/AFP/DANIEL ROLAND
 

Die Fans des HSV können eine weitere Woche hoffen. Die Hamburger verloren am Samstag in der 33. Runde zwar 0:3 bei Eintracht Frankfurt, allerdings kassierte auch Konkurrent Wolfsburg eine Niederlage (1:4 in Leipzig). Wer neben Köln aus der deutschen Fußball-Bundesliga absteigt, ist daher weiter offen. Mainz rettete sich mit einem Sieg in Dortmund, Schalke 04 steht als Vizemeister fest.

Der HSV, dem in Frankfurt zwei Tore regelkonform aberkannt wurden, kann es  noch in die Relegation schaffen, dafür muss nächste Woche allerdings ein Heimsieg gegen Mönchengladbach her. Der Tabellen-16. VfL Wolfsburg spielt gegen die bereits abgestiegenen Kölner, die sich am Samstag Meister Bayern München 1:3 geschlagen geben mussten.

Letztes Heimspiel für Stöger?

Freiburg (15.) unterlag in Mönchengladbach 1:3 und kann nicht mehr direkt absteigen, den Breisgauern droht aber noch die Relegation. Mainz gewann in Dortmund 2:1 und schaffte damit den Klassenerhalt. Für Peter Stöger war es das wahrscheinlich letzte Heimspiel als BVB-Cheftrainer. Damit wird sich auch die Frage, wer die Bundesliga in der kommenden Saison neben Bayern und Schalke in der Champions League vertreten darf, erst in der letzten Runde klären.

Für Dortmund sieht es zwar gut aus, theoretisch können aber noch Hoffenheim (0:2 in Stuttgart) und Bayer Leverkusen (0:0 in Bremen) am drittplatzierten BVB vorbeiziehen. In der kommenden Woche kommt es in Hoffenheim zum direkten Duell gegen Dortmund. Auch Ralph Hasenhüttl und seine Leipziger können mit einem Sieg in Berlin die Champions League erreichen, wenn Hoffenheim und Leverkusen verlieren.

Hannover 96 entledigte sich mit einem 3:1-Sieg gegen Hertha BSC aller Sorgen, noch in die Relegation zu müssen. Martin Harnik gelang in sehenswerter Manier in der 4. Minute der erste Treffer der Partie, für den Ex-ÖFB-Teamstürmer war es das achte Saisontor.

Schalke Vizemeister

Schalke 04 besiegte Augsburg auswärts 2:1 und steht dank der Dortmunder Niederlage als Vizemeister fest. Alessandro Schöpf spielte für die Königsblauen auf der linken Seite durch, Guido Burgstaller wurde in der 89. Minute ausgewechselt. Beim Gegner waren Martin Hinteregger und Michael Gregoritsch über 90 Minuten im Einsatz, Kevin Danso wurde im Finish eingetauscht.

Der 1. FC Köln verlor sein für längere Zeit letztes Bundesliga-Heimspiel gegen Bayern 1:3. Die Münchner, bei denen Trainer Jupp Heynckes auf David Alaba verzichtete, brachten sich durch ein Eigentor von Niklas Süle (30.) selbst in Rückstand, nach dem Seitenwechsel drehten James Rodriguez (59.), Robert Lewandowski (61.) und Corentin Tolisso (78.) das Match.

Vor der torlosen Partie Bremen gegen Leverkusen wurde Zlatko Junuzovic von den Werder-Fans verabschiedet. Der Österreicher wird die Hanseaten nach dieser Saison nach sechseinhalb Jahren verlassen. Wohin der Mittelfeldspieler wechselt, steht noch nicht fest. Junuzovic lief mit seinem 20 Monate alten Sohn Clemens ins ausverkaufte Weserstadion ein. Bei Leverkusen spielte ÖFB-Kapitän Julian Baumgartlinger durch.

Kommentare (1)

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bierglas
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Aus und Vorbei

Der Abstieg ist fix. Nach den letzten Jahren ohne Reaktion auf die Situation auch verdient!

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