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Champions League Rapid fordert KAA Gent ohne großen Druck

Rapid Wien ist heute ab 20.30 Uhr (live ORF 1) beim KAA Gent in der dritten Runde der Champions League gefordert.

SOCCER - CL, Gent vs Rapid
© GEPA pictures
 

Rapid-Trainer Dietmar Kühbauer hat sich von der kurzfristigen Rochade auf der Betreuerbank von Gent unbeeindruckt gezeigt. "Die Entscheidung zum Trainerwechsel beeinflusst uns nicht. Wir kennen die Mannschaft und ihre Stärken", erklärte der Burgenländer. Seine Rapidler spielen heute gegen KAA Gent in der Qualifikation zur Champions League und gestern haben die Belgier ihren Trainer Laszlo Bölöni gefeuert. Der 67-jährige Rumäne war damit nicht einmal ein Monat im Amt. Unter seiner Führung gab es in der Liga zwei Niederlagen und immerhin den ersten Saisonsieg in bisher fünf Partien.

"Wir wollen unser Bestes geben, um in die nächste Runde zu kommen und sind hergekommen, um zu gewinnen", erklärte Kapitän Dejan Ljubicic auf der Homepage der Grün-Weißen. Rapid kann ohne großen Druck aufspielen, denn durch das Erreichen der dritten Runde ist ein Ticket für die Gruppenphase in der UEFA Europa League fixiert. "Das gibt uns Sicherheit, trotzdem ist es natürlich unser Ziel, die nächste Runde zu erreichen", erklärte  Kühbauer.

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Für die Wiener steigt heute bereits zum fünften Mal in der Vereinsgeschichte ein K.o.-Duell gegen einen belgischen Vertreter, die Bilanz ist bislang ausgeglichen. 1986 wurde in der ersten Runde des Cup der Cupsieger Club Brügge (4:3 h, 3:3 a) genauso ausgeschaltet wie 1989 in der zweiten UEFA-Cup-Runde (2:1 a, 4:3 h).

Dafür schieden die Hütteldorfer 1989 in Folge in der dritten Runde gegen den FC Lüttich (1:0 h, 1:3 a) aus. Zudem kam 2007 in der ersten UEFA-Cup-Runde gegen Anderlecht (1:1 a, 0:1 h) das Aus. Mit belgischen Teams matchten sich die Wiener zudem in diversen Gruppenphasen. 2005 gab es in der Champions League ein 0:1 (h) und 2:3 (a) gegen Brügge. 2013 teilte man in der Europa League mit Genk zweimal die Punkte (1:1 a, 2:2 h). Im bisher jüngsten Aufeinandertreffen - neuerlich war Genk der Gegner - gab es 2016 in der Europa League einen 3:2-Heimsieg und eine 0:1-Auswärtsniederlage.

Österreichs Allgemein-Bilanz gegen belgische Vertreter ist übrigens negativ. 20 Siegen stehen bei acht Unentschieden 25 Niederlagen gegenüber. In K.o.-Duellen liegen die ÖFB-Clubs mit 8:12 zurück. Eines davon gab es vergangene Saison, in dem Brügge gegen den LASK im CL-Play-off mit 1:0 (a) und 2:1 (h) die Oberhand behielt. In der Gruppenphase war dann Red Bull Salzburg für Genk mindestens eine Nummer zu groß, siegte mit 6:2 (h) und 4:1 (a).

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