Paris Saint-GermainBeim Debüt von Messi wurden selbst die Gegner zu Fans

Am Sonntagabend wurde Lionel Messi beim Auswärtsspiel in Reims eingewechselt.

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Messi debütierte für Paris Saint-Germain
Messi debütierte für Paris Saint-Germain © AFP
 

Lionel Messi ist erstmals in seiner Profi-Karriere für einen anderen Verein als den FC Barcelona auf dem Fußball-Platz gestanden. Der 34-Jährige feierte am Sonntagabend sein Debüt im Dress von Paris Saint-Germain. Nach 65 Minuten auf der Ersatzbank wurde der sechsfache Weltfußballer beim 2:0 von PSG bei Stade Reims für Neymar eingewechselt und von den Fans mit Applaus begrüßt. Die Tore schoss mit dem abwanderungswilligen Kylian Mbappe ein anderer Superstar.

Bei seinem Einstand mit der Rückennummer 30 konnte Messi noch keine entscheidenden Akzente setzen. Die Vorstellung konnte als unauffällig notiert werden. Zweimal setzte er zu Sololäufen an, blieb aber an den gegnerischen Spielern hängen. Mbappe wollte den Argentinier mit Pässen für einen Torschuss bedienen, doch beide Male kam der Ball nicht an. Messi hatte zuletzt bei der Copa America Anfang Juli ein Pflichtspiel bestritten.

"Er war zufrieden mit der Mannschaft und glücklich, dass er sich mit seinen Kollegen weiterentwickeln kann. Er will weiterhin arbeiten, und ich bin sicher, dass wir bald noch besser sein werden", sagte PSG-Trainer Mauricio Pochettino nach dem Debüt seines Landsmannes. Schon beim Aufwärmen von Messi hatten die Anhänger des Heimteams applaudiert. Die Gegenspieler waren offenbar ebenso beeindruckt. Nach dem Schlusspfiff schoss Reims-Torhüter Predrag Rajkovic ein Foto von Messi mit seinem kleinen Sohn am Arm. Verteidiger Andrew Gravillon fragte vergeblich um Messis Trikot an. "Vielleicht bin ich beim nächsten Mal glücklicher", sagte er danach.

Garant für den Erfolg des nach vier Spieltagen makellosen Spitzenreiters der Ligue 1 war Mbappe. Der mit Real Madrid in Verbindung gebrachte 22-jährige Stürmerstar traf in der 16. und 63. Minute. Pochettino gab sich erneut zuversichtlich, dass Mbappe, dessen Vertrag im kommenden Sommer ausläuft, bleibt. "Unser Präsident und (Sportchef) Leonardo waren sehr deutlich. Kylian ist unser Spieler", betonte der Trainer. Real soll das Angebot laut Medienberichten mittlerweile auf 180 Mio. Euro aufgestockt haben.

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