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Nachwuchs bildet BasisDeutschlands Eishockey hat sich umfassend reformiert

Deutschland will sich im Eishockey den Top-Nationen nähern. Ein ausgeklügeltes Bonus-Malus-System dient als Basis. Der Erfolg trägt bereits erste Früchte.

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Der 17-jährige DEL-Stürmer Tim Stützle gilt als eines der größten deutschen Eishockey-Talente © (c) GEPA pictures/ City-Press
 

Die Spieluhr zeigte 2:2, die Verlängerung begann, doch das Schicksal war besiegelt. Österreich genügte im Duell gegen den Nachbarn dieser eine Punkt. Damit hatte Deutschland vor Heimpublikum in Bietigheim 2013 die Olympischen Spiele vorzeitig verpasst und das deutsche Eishockey in eine schwere Krise gestürzt. Kein Stein blieb danach auf dem anderen, alles wurde infrage gestellt.

Diese Schmach gegen den „kleinen Nachbarn“ veranlasste den Deutschen Eishockey Bund (DEB) proaktiv zu werden. Mit der Bestellung des ehemaligen Nationalspielers Franz Reindl zum neuen Verbandspräsidenten begann ein großes Umdenken, neue Ziele wurden definiert. Dafür wurden die Vereine der DEL, DEL2 und der Großteil der drittklassigen Oberliga-Klubs ins Boot geholt. Das sogenannte Fünf-Sterne-Programm wurde geboren. Ein Bonus-Malus-System, das seit der Saison 2015/16 umgesetzt wird und auf die Rekrutierung und in weiterer Folge die Entwicklung heimischer Spieler abzielen soll.

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