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Aufregung um VideobeweisKamerun drohte bei England-Sieg mit Spielabbruch

Das englische Frauen-Nationalteam steht nach einem 3:0 gegen Kamerun im WM-Viertelfinale.

Kamerun ist im WM-Achtelfinale ausgeschieden
Kamerun ist im WM-Achtelfinale ausgeschieden © APA/AFP/PHILIPPE HUGUEN
 

Nach Deutschland und Norwegen hat sich auch das englische Nationalteam für das Viertelfinale der Frauen-WM 2019 in Frankreich qualifiziert. Es besiegte in der Runde der letzten 16 Kamerun mit 3:0.

Kapitänin Steph Houghton erzielte das 1:0 aus einem indirekten Freistoß weniger Meter vor dem Tor der Kamerunerinnen (14.), für das zweite Tor sorgte Ellen White (45.). Den Endstand markierte Alex Greenwood in der 58. Minute. Im Viertelfinale trifft England nun am kommenden Donnerstag in Le Havre auf Norwegen.

Aufregung um VAR-Entscheidungen

Aufgrund zahlreicher Entscheidungen, die nach einer Video-Überprüfung gegen Kamerun ausfielen, fühlte sich die afrikanische Mannschaft schon so ungerecht behandelt, dass sie mit einem Spielabbruch drohte. Pech hatten die Kamerunerinnen vor allem kurz nach der Pause, als ihnen das Anschlusstor zum 1:2 wegen einer äußerst knappen Abseitsposition verweigert wurde.

Schon vor der Pause hatte Kameruns Trainer Alain Djeumfa seine Spielerinnen beruhigen müssen, damit das Match wie geplant weiter gespielt werden konnte. Wegen der häufigen Einschaltung des Video-Assistenten (VAR) gab es am Ende beider Hälften jeweils eine lange Nachspielzeit. Die Brutto-Spielzeit lag am Schluss bei weit über 100 Minuten.

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