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AfrikaEklat und tumultartige Szenen bei Champions-League-Finale

Esperance Tunis hat die afrikanische Fußball-Champions League gewonnen. Das Final-Rückspiel sorgte aber für Aufsehen und wird noch ein Nachspiel haben.

Bakary Gassama
Referee Bakary Gassama stand im Mittelpunkt des Geschehens © APA/AFP/FETHI BELAID
 

Esperance Tunis hat zum vierten Mal nach 1994, 2011 und 2018 die afrikanische Fußball-Champions League gewonnen. Der tunesische Rekordmeister setzte sich im Final-Rückspiel am Freitagabend in Tunis gegen Wydad Casablanca aus Marokko mit 1:0 durch. Das Hinspiel hatte 1:1 geendet.

Weil der Videobeweis nicht funktioniert hat, ist das Finale aber mit einem Eklat zu Ende gegangen. Wydad Casablanca erzielte gegen Esperance Tunis in der 59. Minute den 1:1-Ausgleich. Allerdings erkannte Schiedsrichter Bakary Gassama aus Gambia den Treffer wegen einer angeblichen Abseitsstellung nicht an, wie der arabische Sportsender beIN Sports meldete.

Hier sehen Sie das Tor, das regulär zustande kam:

Dem Bericht zufolge konnte die Entscheidung wegen eines technischen Defektes durch den Videoschiedsrichter nicht überprüft werden. Das Spiel war für mehr als eine Stunde unterbrochen, weil sich Wydad weigerte, die Partie fortzusetzen. Gassama pfiff das Finale schließlich ab, womit Tunis nach einem 1:1 im Hinspiel den Titel gewann.

Hier sehen Sie die tumultartigen Szenen:

 

In den Katakomben kam es anschließend zu tumultartigen Szenen, wie auf einem Video in den sozialen Medien zu sehen war. Der afrikanische Fußballverband CAF will sich am Dienstag in einer außerordentlichen Sitzung mit dem Fall befassen.

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