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EM 2020Dänemark bucht mit Sieg gegen Tschechien Halbfinal-Ticket

Dänemark besiegte Tschechien im EM-Viertelfinale in Baku mit 2:1. Vor dem Führungstreffer von Delaney (5.) hatten die Unparteiischen zu Unrecht auf Eckball für die Dänen entschieden.

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Thomas Delaney (rechts) erzielte das Führungstor - zu dem es nicht kommen hätte dürfen
Thomas Delaney (rechts) erzielte das Führungstor - zu dem es nicht kommen hätte dürfen © AFP
 

Dänemark ist nach Spanien und Italien das dritte von vier Teams, das in das Halbfinale der Fußball-EM 2020 eingezogen ist. Die Dänen feierten in Baku einen 2:1-Sieg über Tschechien.

Bereits nach nicht einmal fünf Minuten zappelte der Ball erstmals im Netz: Thomas Delaney sorgte per Kopf für die frühe Führung der Dänen, zu der es aber nicht kommen hätte dürfen: Vor dem Eckball, der dem Tor vorausgegangen war, war ein Däne zuletzt am Ball gewesen. Tschechien brauchte ein wenig, um den irregulären Rückstand zu verdauen, kam im Laufe der ersten Hälfte aber immer besser in das Spiel. Mehr als Halbchancen konnte sich die Mannschaft von Teamchef Jaroslav Silhavy vorerst aber nicht erarbeiten. Und das rächte sich: Kasper Dolberg erhöhte nach einer Maßflanke von Joakim Maehle auf 2:0 für Dänemark (42.)

Doch die Tschechen haben das Spiel auch mit einem 0:2 im Rücken nicht aufgegeben. Sie starteten druckvoll in den zweiten Abschnitt und belohnten sich mit dem Anschlusstreffer durch Patrik Schick (49.). Dänemark hatte nach dem Pausenbrot Probleme, in die Spur zu finden, verteidigte die Offensivbemühungen der Gegner jedoch geschickt. Die besten Chancen in der Schlussphase hatte schließlich Dänemark: Joker Yussuf Poulsen (78.) und Maehle (82.) scheiterten an Tschechiens Tormann Tomas Vaclik. Seine Vorderleute versuchten im Endspurt vergeblich, sich dem dänischen Tor zu nähern. 

Dänische Reaktionen

Der dänische Teamchef Kasper Hjulmand meint nach dem Spiel: "Es ist magisch. Das erste, was ich den Jungs zeigte, als wir uns trafen, war ein Bild von Wembley, als wir im Herbst dort waren. Ich habe gesagt, dass wir zurückkommen werden. Es fühlte sich an, als würden wir wieder in einem dänischen Stadion spielen, dank der Unterstützung unserer Fans. Wir sind sehr dankbar dafür. Das ist einer der Gründe, warum wir so viel Energie haben."

Und Kapitän Simon Kjaer ergänzte: "Wir sind mit einem Ziel in dieses Turnier gegangen, und das war, dass wir wieder nach Wembley fahren wollten. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass wir mit dem Halbfinale zufrieden sind."

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