Ein Blitzstart war das, was Österreich im Testspiel gegen Malta gelang - wenngleich ein glücklicher. Denn der Gäste-Verteidiger Agius, eigentlich ein Routinier seiner Mannschaft, vertändelte den Ball gegen Arnautovic, der dann ohne Mühe einschob (4.). Wenig später erhöhte Schöpf nach schöner Kombination mit Junuzovic auf 2:0 (18.). Österreich war klar spielbestimmend und hatte wenig Probleme, die Malteser in die eigene Hälfte zu drängen.

Die zweite Testspielhälfte war sehr chancen- und ereignisarm und geprägt von Wechseln. Österreich ging vor rund 20.000 Fans im Wörthersee-Stadion wenig Risiko ein, um keine Verletzungen zu riskieren. Das ÖFB-Team war in wenigen Offensivszenen ungenau und verpasste es, mit mehr Toren Selbstvertrauen zu tanken. Marc Janko und Marcel Sabitzer hatten noch gute Gelegenheiten zum 3:0, der Höhepunkt gelang jedoch David Alaba und Ramazan Özcan.

Eine Lehre in Form eines kuriosen Eigentors

Ein Rückpass-Versuch des Bayern-Legionärs landete im eigenen Tor, weil sein Torhüter zu weit neben dem Tor stand - eine kleine und auch etwas peinliche Lehre vor dem EM-Auftakt in 14 Tagen (78.). Ein Abschlussfurioso blieb aus Sicht der Österreicher aus, es blieb beim mageren 2:1-Sieg über Malta.

Spielerstimmen zum Match:

 

Vor dem Spiel freuten sich viele Fans, dass das ÖFB-Team wieder in Klagenfurt auftritt: