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AS RomaFussballklub half, sechs vermisste Kinder zu finden

Elf Millionen Menschen sahen 72 Videos von Transfermeldungen und damit auch die Gesichter von 109 vermissten Kindern.

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Zur Linken das Lächeln eines Neuzugangs, zur Rechten das Gesicht eines vermissten Kindes. Der italienische Fußball-Großclub AS Roma nutzte in den vergangenen Monaten die Reichweite seiner sozialen Medien, um bei Transfermeldungen Fotos und Details von vermissten Kindern zu verlinken. Wie nun bekannt wurde, konnten dadurch sechs Kinder in Großbritannien, Belgien und Kenia wiedergefunden werden.

"Niemand von uns durfte erwarten, dass auch nur ein einziges Kind durch unsere Videos sicher nach Hause zurückkehren würde, natürlich haben wir dafür gebetet, aber wir haben es nicht erwartet", sagte Paul Rogers, der die Online-Aktivitäten der Römer verantwortet, zur Nachrichtenagentur AFP.

Elf Millionen Menschen erreicht

Der Club betreibt die Kampagne gemeinsam mit 13 Vereinigungen seit 30. Juni 2019, als die Verpflichtungen von Leonardo Spinazzola und Amadou Diawara verkündet wurden. 71 weitere Videos folgten. Laut Club-Infos sahen in Summe elf Millionen Menschen die Videos, die 109 vermisste Kinder aus 13 Ländern zeigten.

Die Kampagne ist global angelegt, mit Fokus auf die USA, Südamerika, Europa und Afrika. Inspiriert sei das Konzept von der US-amerikanischen Rock-Band Soul Asylum, die 1993 im Video "Runaway Train" vermisste Kinder zeigte. 21 davon wurden später gefunden.

Der im US-Besitz befindlichen AS Roma folgen bei Twitter 1,86 Millionen Nutzer auf dem italienisch-sprachigen Kanal und 555.000 Nutzer in der englischen Variante.

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