Fukal wäre der Star in der Falken-Abwehr

Kapfenberg könnte das Image einer "No-Name-Truppe" ablegen und Milan Fukal (33) engagieren. Am Mittwoch wird er in Söchau getestet.

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Der sensationelle Aufstieg der Kapfenberger in die Bundesliga bringt ganz neue Facetten mit sich. Wie etwa einen erfreulichen Anstieg bei den Dauerkarten. Rund 800 Abos hat man bis dato verkaufen können - in manchen Saisonen wäre der KSV schon über so einen Zuschauerschnitt froh gewesen. Für den Heimauftakt gegen den LASK am nächsten Mittwoch (19.30 Uhr) erhofft man sich 7000 Zuschauer.

Kicker zum "Testen". Auch sportlich gibt es Neues. Während echte Topspieler bislang um den Aufsteiger eher einen weiten Bogen gemacht haben, kann man jetzt Kicker zum "Testen" einladen, denen man eigentlich nicht mehr näher auf die Beine sehen müsste. Milan Fukal, zum Beispiel. Der Tscheche läuft am Mittwoch beim Testspiel der KSV-Falken gegen Olympia Laibach in Söchau ein (18.30 Uhr).

Große Karriere. Wenn alles passt, wäre Fukal der erste richtig namhafte Neuzugang der Kapfenberger. Der 33-jährige Innenverteidiger kommt mit viel Erfahrung aus der deutschen Bundesliga, wo er für den HSV und Gladbach 109 Spiele absolviert und dabei neun Treffer erzielt hat. Zudem stand er 19 Mal im Nationalteam Tschechiens, unter anderem bei der EM 2000, und war einmal sogar kurz Kapitän seiner Auswahl. Ursprünglich wollte der Verteidiger bei seinem Stammverein FK Jablonec die Karriere ausklingen lassen. Jetzt lockt ihn noch einmal die österreichische Bundesliga.

Tomcak auf Probe. Einen weiteren Mann lässt Werner Gregoritsch am Mittwoch auf Probe laufen, den 27-jährigen Mittelfeldspieler Marian Tomcak von Spartak Trnava. Die gesuchte Sturmspitze ist hingegen noch nicht in Sicht.

Entscheidung bei Sturm. Das trifft auch auf den SK Sturm zu, wo man neben einem Stürmer auch einen Nachfolger für Walter Hörmann als Sportdirektor sucht. Oder auch nicht. "Es gibt auch noch die Variante, das Trainerteam um eine Person zu verstärken und Franco Foda die Agenden des Sportdirektors zu übertragen", verrät Präsident Hans Rinner. Bis Ende Juli soll eine Entscheidung fallen.
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