Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

33. Red Bull DolomitenmannIn den Dolomiten über den eigenen Schatten springen

Der 33. Red Bull Dolomitenmann wird heuer 400 Extremsportler in seinen Bann ziehen. Dauerbrenner Wendelin Ortner erneut im Starterfeld.

Am Samstag steigt die 33. Auflage des Red Bull Dolomitenmannes in Lienz © redbullcontentpool
 

Auf die „Härtesten unter der Sonne“ wartet am Samstag wieder eines der anspruchsvollsten Extremsport-Events der Welt. Zum bereits 33. Mal geht der Red Bull Dolomitenmann in Osttirol über die Bühne. 400 Athleten wurden von den Behörden genehmigt. Und obwohl etliche Profis aus Afrika oder Übersee corona-bedingt fehlen werden, verspricht das Teilnehmerfeld erneut einen spannenden Wettkampf. „Ich gehe davon aus, dass bis zu acht Teams Chancen auf den Gesamtsieg haben. Es könnte eine ganz knappe Angelegenheit werden“, erzählt Organisator Niki Grissmann.

Die Strecke wurde zwar etwas adaptiert, die beinharten Eckdaten blieben jedoch. Alleine die Bergläufer müssen auf einer Distanz von zwölf Kilometern 2000 Höhenmeter überwinden. Für die Paragleiter geht es vom Kuhbodentörl (2441m) mit einer Zwischenlandung ins Lienzer Dolomitenstadion. Die Kanuten beginnen ihre Teiletappe mit einem Sprung aus sieben Metern Höhe in die Drau und müssen sechs Kilometer absolvieren. 19 Kilometer Uphill und 13 Kilometer Downhill (insgesamt 1600 Höhenmeter) haben die Mountainbiker abschließend vor sich, bis sie wieder im Ziel sind.

Bereits seit Anfang der Woche befindet sich der Großteil der Sportler im Raum Lienz. Trainingseinheiten sowie Streckenbesichtigungen stehen auf der Tagesordnung. Erneut im Teilnehmerfeld zu finden ist Paragleiter Wendelin Ortner, Lokalmatador und Dolomitenmann-Dauerbrenner. Der Osttiroler war seit der Gründung 1988 bei jedem Bewerb am Start. Kanute Harald Hudetz, der bereits sieben Mal auf der Wildwasserstrecke gewinnen konnte, wird sich heuer ebenso wieder ins Wasser stürzen wie seine Kollegen Gerhard Schmid (vier Siege) und Herwig Natmessnig (zwei Siege).

Trotz des kleineren Teilnehmerfeldes war der organisatorische Aufwand enorm. „Aufgrund der neuen Streckenführung und unter Berücksichtigung der Covid-19-Auflagen ist es fast mehr geworden“, erklärt Grissmann. Alleine am Veranstaltungstag stehen über 500 Helfer den Athleten hilfreich zur Seite.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung! Kommentieren