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VSV-FantalkKaderplanung der Adler gibt Hoffnung

In einer offenen Diskussionsrunde präsentierten die Villacher Adler ihre Ambitionen und Zukunftspläne für die kommende Saison.

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Andreas Schwab und Gerald Rauchenwald standen den Fans Rede und Antwort © KK/GRESSEL
 

Im Villacher Congresscenter veranstaltete der VSV erstmals einen „Fantalk“ um über den Status quo und die Zukunftspläne zu informieren. Die offene Diskussionsrunde lockte über 200 Fans und Interessierte an. Andreas Schwab und Gerald Rauchenwald beantworteten gut 90 Minuten lang sämtliche Fragen rund um den VSV und stellten mit Chris Collins und Miika Lahti auch die ersten beiden Neuzugänge vor. „Wir haben nichts zu verstecken und wollen den Fans zeigen, dass für uns Transparenz sehr wichtig ist“, begründete Schwab die öffentliche Veranstaltung.

Rauchenwald gab schließlich tiefe Einblicke in die Kaderplanung für die bevorstehende Saison: „Wir werden heuer das erlaubte Ausländerkontingent von elf Imports voll ausschöpfen, um konkurrenzfähig zu werden.“ Der Sportvorstand ist noch auf der Suche nach einem Verteidiger, einem Center für die erste Linie und zwei Flügelstürmern. Die vierte Linie soll dafür rein aus Österreichern bestehen.

Entgegen manchen Meldungen soll Caps-Stürmer Kelsey Tessier kein Thema bei den Adlern sein, wohl aber John Hughes. „Er zählt sicher zu meinen Wunschspielern, derzeit deutet aber alles darauf hin, dass er seinen Vertrag in Salzburg verlängern wird“, schätzt Rauchenwald die Chancen eines Comeback von Hughes als eher unwahrscheinlich ein. Als Back-up hinter Dan Bakkala wird weiterhin Lukas Schluderbacher fungieren.

Eine Kooperation ist mit dem AHL-Klub aus Zell am See vorgesehen, wo Nachwuchshoffnungen wie Goalie Alexander Schmidt, Benjamin Lanzinger oder Alexander Lahoda Spielpraxis sammeln sollen.

Besonders laut war der Ruf nach mehr einheimischen Akteuren in der Mannschaft. „Viele Spieler folgen dem Geld zu anderen Vereinen, das müssen wir akzeptieren. Lang- und mittelfristig ist es aber sehr wohl unser Ziel, Jahr für Jahr mehr Österreicher im Kader zu haben. Kurzfristig gilt es aber jetzt einmal, um die Top Sechs mitspielen zu können“, gab sich Rauchenwald optimistisch.

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