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Bozen - VSV 3:1Adler bringen Bozen wieder auf die Siegerstraße

Der HC Bozen verlor zuletzt sechsmal in Folge, im Heimspiel gegen den EC Panaceo VSV siegte der Meister aber wieder, wenn knapp. Für die dezimierten Adler war es die 16. Niederlage im 17. Spiel und die 13. Auswärtsniederlage der Saison.

EBEL-Youngstar Felix Maxa gegen Bozen
EBEL-Youngstar Felix Maxa gegen Bozen © (c) GEPA pictures (GEPA pictures/ Daniel Goetzhaber)
 

Die Villacher Adler erfahren in der Liga weiterhin keinen Aufwind. Jedoch standen die Vorzeichen schon besser, als beim Gastspiel in Bozen. Erstens gastierte man beim amtierenden Meister, zweitens wurde es auf der Spielerbank relaitv luftig. Man musste mit Matt Pelech, Patrick Spannring (gesperrt), Blaine Down, Christof Kromp, Thomas Winkler (verletzt) und Benjamin Lanzinger (U20-WM) gleich fünf Stammkräfte vorgeben. Das veranlasste Trainer Gerhard Unterluggauer, bei den zuvor sechsmal sieglosen Boznern immer wieder mit nur zweieinhalb Linien zu agieren.

Immerhin zehn Minuten lang agierten die Blau-Weißen auf absoluter Augenhöhe, hatten durch MacGregor Sharp (1.) und Jerry Pollastrone (7.) auch zwei Warnschüsse zur Begrüßung parat. Das ließ die Gastgeber erwachen und den Torbann in Minute zehn brechen. Da chipte Anton Bernard die Scheibe in Rückenlage sehenswert per Backhand ins Kreuzeck. 90 Sekunden vor dem Ende sorgte Alex Petan nach Katastrophenpass von Stefan Bacher für die 2:0-Pausenführung der Bozner.

VSV bis zum Ende voll im Spiel

In einem chanenarmen aber intensiven Mitteldrittel sollte kein Treffer fallen. Den Adlern wurden die zwei vermeidbaren Gegentreffer vom ersten Abschnitt also zum Verhängnis. Denn auch mit 9:8 Torschüssen hatte man die Oberhand sowie spielerisch gleiche Verhältnisse am italienischen Eis geschaffen.

Prompt als dem VSV ob der dünnen Kaderdecke die Luft auszugehen schien, waren die Blau-Weißen wieder voll im Spiel. Jamie Fraser fasste sich in Minute 52 ein Herz und schweiste die Scheibe per Weitschuss ein. Der Assist kam übrigens von Youngster Schützenhofer - sein erster EBEL-Karrierepunkt im zweiten Spiel. Doch es sollte wie so oft knapp nicht reichen. Aus einem Powerplay in den Schlussminuten konnte kein Kapital mehr geschalgen werden, so mussten sich kämpferisch starke und kompakte Villacher hauchdünn geschlagen geben. Den Schlusspunkt per Empty-Net-Tor setzte Bernard elf Sekunden vor Schluss.

Bozen - VSV 3:1

(2:0, 0:0, 1:1)

Tore: Bernard (10., 60. EN), Petan (19.) bzw. Fraser (52.)

Aufstellung VSV: Bakala (Schluderbacher); Bacher-DeSantis, Fraser-Schlacher, Brunner-Wolf; Pollastrone-Sharp-Lahoda, Steurer-Goumas-Alderson, Petrik-Maxa-Wohlfahrt, Schützenhofer

Ohne: Pelech, Winkler, Down, Lanzinger, Kromp, Spannring

Eiswelle Bozen, M. Nikolic & Trilar, 1.850 Zuschauer

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