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AuswärtsspieleAdler stark dezimiert, Rotjacken sind in Znaim die Gejagten

Der VSV ist heute (19.45 Uhr) beim Meister in Bozen zu Gast. Fünf Stammkräfte werden fehlen, einige Jungspieler rücken nach. Der KAC gastiert zu einem echten Topspiel in Znaim. Die Partie wird ab 19.15 Uhr live auf Sky übertragen.

Harte Schale, weicher Kern: Schlacher kann am Eis austeilen, ist in der Kabine aber ein Ruhepol
Harte Schale, weicher Kern: Schlacher kann am Eis austeilen, ist in der Kabine aber ein Ruhepol © (c) GEPA pictures/ Daniel Goetzhaber
 

Der VSV gastiert heute in Bozen. Zwar rutschte der Meister mit sechs Niederlagen in Serie zuletzt in der Tabelle von Platz eins auf sechs, ist gegen das Schlusslicht aber klarer Favorit. „Sie sind offensiv brutal stark und spielen ein super Powerplay, wir müssen hinten besser stehen und auf Chancen lauern“, weiß Markus Schlacher. Wie das nach 14 Gegentoren in den letzten zwei Spielen klappen soll? „Enger in der Box stehen und die Zweikämpfe engagierter führen“, so der Verteidiger. In der momentanen Niederlagenserie lastet mehr denn je viel Verantwortung auf den Schultern der Routiniers. „Wenn die Jungen etwas brauchen, sind meine Ohren immer offen, ich bin auch für Späße zu haben. Ich bin aber keiner, der offen Kritik an anderen übt. Das soll der Trainer machen. Ich will meine Leistung bringen, bin eher ein ruhiger Typ.“, sagt Schlacher.

Um gutes Klima ist man gerade jetzt bemüht, wo mit Matt Pelech, Patrick Spannring (Sperren), Blaine Down, Christof Kromp (verletzt) und Benjamin Lanzinger (U20-WM) fünf Cracks fehlen. „Wir müssen enger zusammenrücken, es ist auch eine Chance für die Jungen.“ Spieler wie etwa Bernhard Schützenhofer oder Stefan Steurer rücken auf.

Spitzenspiel in Tschechien

Ohne den Langzeitverletzten Manuel Geier, Martin Schumnig und Thomas Hundertpfund (beide krank) müssen die Rotjacken heute die Fahrt nach Znaim antreten. Neben dem KAC sind die Tschechen derzeit das Team der Stunde in der EBEL. Die Südmähren konnten sieben ihrer letzten neun Spiel für sich entscheiden. Nach den Klagenfurtern waren sie im November das punktebeste Team der Liga und liegen nach einem schwachen Saisonstart bereits an der achten Stelle. „Znaim agierte in den letzten Wochen in starker Form. Auch die beiden bisherigen Duelle (Anm.: jeweils 2:1 für die Heimmannschaft) waren hart umkämpft“, weiß Steven Strong und warnt: „Die Tabellenführung ist ein schöner Zwischenstand aber kein Anlass nachlässig und unkonzentriert zu werden. Wir sind jetzt die Gejagten.“

Zwischen den Pfosten wird erneut Lars Haugen stehen, der bei jedem seiner letzten zehn Starts als Sieger das Eis verließ.

Tapetenwechsel am Montag

Danach wartet auf Schlacher, wie auch auf Defensiv-Kollege Bernd Wolf eine willkommene Abwechslung. Beide wurden von ÖEHV-Trainer Roger Bader ins Nationalteam einberufen, wo kommende Woche eine Turnier in der Schweiz ansteht. "Einmal etwas anderes zu sehen, andere Systeme, Spieler und Stimmungen, tut gut in so einer Unserie. Am Montag fahren wir nach Innsbruck, am Mittwoch geht es dann in die Schweiz", erzählt Schlacher.

Der KAC entsendet, wenn alles nach Plan läuft, mit Schumnig, Strong, Clemens Unterweger und Hundertpfund gleich vier Spieler ins Teamcamp. Ob das den Lauf unterbrechen kann, will Unterweger nicht kommentieren: "Beim Team macht es immer Spaß, es ist eine Ehre." 

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