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VSV-VorbereitungDie Suche nach der eigenen Aktivität

Der VSV startet heute (20 Uhr) gegen Ligakonkurrent Zagreb ins Vorbereitungsturnier in Bled. Dabei soll es vor allem darum gehen, weiter schnell, aggressiv und vor allem aktiv zu spielen. Pelech und Spannring fehlen noch.

VSV-Kapitän Niki Petrik und Co. fordern in Bled zuerst Zagreb
VSV-Kapitän Niki Petrik und Co. fordern in Bled zuerst Zagreb © (c) GEPA pictures (GEPA pictures/ Matic Klansek)
 

Wenn VSV-Trainer Gerhard Unterluggauer eines gar nicht mag, dann ist das Passivität. Egal ob auf oder neben dem Eis, die Spieler sollen selbst die Initiative ergreifen. Mit eben diesem Motto, nämlich aktives, schnelles und aggressives Hockey zu spielen, hat die VSV-Legende ihr Doppel-Amt in Villach angetreten. Die Suche nach der Aktivität auf dem Eis setzt sich diese Woche unter Wettkampfbedingungen fort. Heute wartet Ligakonkurrent Zagreb (20 Uhr) in Bled, am Freitag fordert man zur selben Zeit den HC Karlov aus Tschechien. Einer, der vor allem für Aggressivität bekannt ist, ist Verteidiger-Neuerwerbung und Raine-Ersatz Matt Pelech, der aber erst nach Villach reisen muss und kommende Woche schon spielen könnte.

So pendelt man nun mit sieben Verteidigern nach Bled, wo personell wieder kräftig durchgewirbelt werden wird. "Ich bin kein Freund von fixen Linien, man muss für frischen Wind sorgen. Daher wird kräftig gewechselt werden, ich nehme auch U20-Spieler Stefan Steurer mit, der einige Wechsel bekommen wird. Im Tor beginnt gegen Zagreb außerdem Lukas Schluderbacher. Alle sollen spielen und wenn nicht jetzt, wann dann", erklärt Unterluggauer, der auch als Sportdirektor noch einiges zu tun hat. Mit Alexander Lahoda, den Salzburg bekanntlich verabschiedete, gibt es noch Probleme bezüglich einer eventuellen Wechsel-Entschädigung. Da läuft Unterluggauers Telefon momentan heiß, die Verhandlungen mit den Bullen laufen. "Aber mein Trainerteam, Markus Peintner, Hans Winkler und Markus Kerschbaumer und Gregor Grutschnig, geben mir viel Rückendeckung, wenn ich organisatorische Dinge zu tun habe. Wir funktionieren einfach", sagt Unterluggauer, für den das Neuland ist: "Vorher musste ich all diese Dinge alleine abdecken, jetzt klappt das mit mehreren Leuten als Einheit."

"Gute Testgegner in Bled"

Auf das Turnier freut sich der Trainer schon, gibt es schließlich zwei attraktive Gegner, "wo das Tempo sicher höher sein wird, als gegen Nauheim zuletzt. Wir müssen noch eine bessere Balance finden zwischen Offensive und Defensive. Einige Spieler kommen aus passiven Spielsystemen, da müssen wir noch an der Aktivität arbeiten, ohne aber das Verteidigen zu vergessen", erklärt Unterluggauer.

Fehlen wird neben Matt Pelech auch Stürmer Patrick Spannring, Corey Trivino ist noch fraglich. "Wahrscheinlich wird es sich ausgehen, aber er hat Unterkörper-Probleme, wohl eine Ermüdungserscheinung bei dem vielen Training." Am Sonntag wartet noch ein Platzierungsspiel, dazwischen wird immer in Villach trainiert.

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