VSV - Graz 99ers 4:5Graz siegte in der Verlängerung

Der VSV sah nach dem 4:2 durch Markus Schlacher schon wie der sichere Sieger aus. Aber ein Doppelschlag der Grazer brachte die Steirer zurück in die Partie. In der Verlängerung schoss Mario Lamoureux im Powerplay die Steirer zum Sieg.

Lukas Herzog zeigte eine gute Leistung gegen die Grazer © GEPA pictures
 

Mit dem letzten Aufgebot trat der VSV im letzten Heimspiel gegen die Graz 99ers an. Acht Stammkräfte musste das Trainer-Duo Markus Peintner und Hans Winkler vorgeben, dafür erhielten die jungen Kräfte mehr Eiszeit.

Gleich im ersten Angriff der Steirer gerieten die Villacher in Rückstand. Ex-VSV-Spieler Mario Lamoureux kam völlig freistehend vor dem Tor zur Scheibe und ließ Lukas Herzog keine Abwehrchance. Die Adler fanden nur schwer in die Partie, die Steirer nutzten dies eiskalt aus und erhöhten im Powerplay durch Ken Ograjensek auf 2:0. Als Jordan Hickmott der Anschluss gelang, ging ein Ruck durchs Team. Zuerst war Ben Walter nach toller Vorarbeit von Benjamin Petrik mit dem 2:2 zur Stelle, 85 Sekunden später lag der VSV erstmals in Führung. Sam Labreque hat nach einer feinen Kombination wenig Probleme mit dem 3:2. Als Markus Schlacher im Schlussdrittel das 4:2 markierte, schien die Partie entschieden. Aber ein Doppelschlag der Gäste innerhalb von 37 Sekunden brachte sie ins Geschehen zurück. In der Verlängerung schlug Graz in Überzahl zu. 

VSV - Graz 99ers 4:5 n. V.

(0:2, 3:0, 1:2, 0:1)

Tore: Hickmott (30.), Walter (37.), Labreque (38.), Schlacher (51.) bzw. Lamoureux (1. 63. PP), Ograjensek (17. PP), Setzinger (56.), Oberkofler (57.)

VSV-Aufstellung: Herzog (Schmidt); Brunner-Bacher, Glenn-Shields, Stebih-Labrecque; Lanzinger-Schlacher-Hickmott, Antonitsch-Maxa-Kromp, B. Petrik-Walter, Wohlfahrt, Beach-Jennes;

Beim VSV fehlen: Verlic, Sarauer, N. Petrik, Kickert, Sofron, Leiler, Platzer, Kargl.

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