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Party ist das ZielDer KAC bittet um Geduld

Der KAC will den Meistertitel. Sportliche Führung, Trainer sowie Kapitän bitten um Geduld. Matikainen verkörpert neuen Spirit, der vielen neue Chancen eröffnet.

KAC-Trainer Petri Matikainen hat mit dem Team einiges vor © Wolfgang Jannach
 

Aus den Dachgeschoß-Fenstern des Gebäudes vom beinahe schon historischen KAC-Sponsor „Kärntner Sparkasse“ (seit 47 Jahren) blickt man direkt auf den Neuen Platz. Rotjacken-Kapitän Manuel Geier deutete mit dem Daumen über die Schulter: „Da unten wollen wir nach der Saison eine feine Party feiern“, sagte er schmunzelnd zum erklärten Ziel Meistertitel während der Saisonstart-Pressekonferenz. Trainer Petri Matikainen wirkte zufrieden.

Es ist jene Art von Selbstvertrauen zurückgekehrt, das eine Mannschaft vor einer neuen Saison benötigt. Und wenn man ehrlich ist, war Geiers Aussage nur ein flüchtiger Ausreißer von Übermut. Die Misere der letzten Saison wurde nicht verdrängt. Daher hoben alle Protagonisten stets KAC-Werte, Kampfgeist und das Versprechen hervor, hart zu arbeiten. Und den einhelligen Schluss: „Der neue finnische Trainer ist die richtige Lösung.“ Er bedeute einen Reset. „Alles startet für jeden bei null“, so Geier. Ältere Spieler blicken nach vorne, die neuen (bis zu 200 Videoclips für Scouting standen pro Spieler zur Verfügung, Anm.) seien gut integriert worden. Und: „Es wird aber Zeit und Geduld benötigen, bis alle Räder ineinandergreifen.“ Es klingt nach einem Appell, wohl wissend, dass in Klagenfurt speziell Geduld ein rares Gut ist. Ob es eine Deadline gebe? „Nein. Wichtig ist, dass sich die Werte, für die der KAC steht, auf dem Eis widerspiegeln“, schreitet Sportmanager Johannes Reichel ein. Dann sei die Geduld groß. Sowie die Hoffnung, dass ein Meistertitel alle Zweifel in Luft auflöst.

Gemeinsame Entscheidungen

Eine Gewaltentrennung gebe es beim KAC jedoch weiterhin nicht. Wie in der Vergangenheit sollen alle Entscheidungen von Generalmanager Oliver Pilloni nun im Einklang mit Reichel getroffen werden/worden sein. „Es gibt keine Alleingänge. Wir sind auf einer Linie, treffen die Entscheidungen gemeinsam. Wir sind meistens einer Meinung“, versichern sie unisono.

Einen erfrischenden Ausblick liefert Matikainen, der plant, mit sieben Verteidigern zu spielen. Thimo Nickl, den der Finne salopp als „Nicky-Boy“ bezeichnet, habe ihn beeindruckt. Ob der rechtsschießende Verteidiger unter den „Glorreichen Sieben“ zu finden sein wird, konnte er nicht beantworten. Klar ist nur, dass der 16-Jährige nicht verheizt werden dürfe.

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