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Nach GeständnisKAC-Spieler wegen Körperverletzung verurteilt

Unbedingte Geld- und bedingte Haftstrafe für Eishockey-Profi. Der 21-Jährige hat im Vorjahr in der Klagenfurter Innenstadt einen Studenten mit der Faust in Gesicht geschlagen und schwer verletzt.

Im Bereich dieses Brunnens auf dem Alten Platz kam es zu der Attacke
Im Bereich dieses Brunnens auf dem Alten Platz kam es zu der Attacke © Bauer
 

Mit einem blauen Auge ist ein KAC-Spieler am Donnerstag am Landesgericht Klagenfurt davongekommen. Er wurde von Richter Christian Liebhauser-Karl "nur" zu einer bedingten Haftstrafe (acht Monate) und zu einer unbedingten Geldstrafe (3200 Euro) verurteilt. Nur sein letztlich doch noch erfolgtes Geständnis hat den Eishockey-Profi vor einer unbedingten Haftstrafe gerettet, sagte Liebhauser-Karl in seiner Urteilsbegründung. Der 21-jährige Sportler war wegen schwerer Körperverletzung angeklagt.

Am ersten Verhandlungstag, im Februar dieses Jahres, hatte der Angeklagte noch von Notwehr gesprochen und er wollte seinem späteren Opfer nur einen "Schupfer" gegeben haben. Ein Verteidigerwechsel zu Philipp Tschernitz und das eindeutige Gutachten des Gerichtsmediziners Wolfgang Tributsch dürften den 21-Jährigen schlussendlich auch davon überzeugt haben, seine Tat zu gestehen.

"Das war ein Riesenfehler"

Bei dieser kam es in der Nacht von 23. auf 24. September gegen 4 Uhr früh auf dem Neuen Platz in Klagenfurt zu einer Konfrontation des Eishockeyspielers und seines Freundes mit einem Studenten (22) und dessen Freund. Dabei versetzte der KAC-Spieler dem 22-Jährigen einen Faustschlag ins Gesicht, wie auch Tributsch bestätigte. Der Studenten ging zu Boden und erlitt schwere Kopfverletzungen, unter anderen einen Schädelbasisbruch und eine Hirnblutung.

"Mir tut das unendlich leid. Ich hätte nicht zuschlagen dürfen. Ich wollte den Mann auch nicht verletzten. Ich bin kein gewalttätiger Mensch", sagt er der Angeklagte am Donnerstag vor Gericht und nach der Verhandlung in einem persönlichen Gespräch mit dem Vater des Opfers.

Der Angeklagte nahm das Urteil an. Staatsanwalt Marcus Pacher gab keine Erklärung ab. Damit ist das Urteil noch nicht rechtskräftig.

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