Wien kommtKAC-Spieler sind voll gefordert

Der KAC ist gegen Wien unter Zugzwang, will das Team noch Platz vier erreichen. Mike Pellegrims freut sich auf Mannheim.

Ex-KAC-Trainer Mike Pellegrims freut sich auf seine Aufgabe in Mannheim © GEPA pictures
 

Drei Runden sind in der Platzierungsrunde noch zu bestreiten, da treffen die Rotjacken auf die Top 3 der Liga. Heute gastiert Wien in Klagenfurt, am Freitag Linz und zum Abschluss muss der KAC nach Salzburg. Es sind drei Gegner, gegen die die Klagenfurter noch nicht viele Siege einfahren konnten. Zwei Mal waren die Klagenfurter gegen Linz erfolgreich, ein Mal konnte Wien in die Knie gezwungen werden. Gegen Salzburg setzte es bisher nur Niederlagen, wobei alle Begegnungen äußerst knapp waren.
Gegen die Wiener, die mit Emilio Romig einen 25-jährigen Wiener aus der East-CoastHockey-League zurückholten, stehen die KAC-Spieler unter Zugzwang, wollen sie noch den wichtigen vierten Platz erreichen. Außerdem wäre es hinsichtlich des am 9. März beginnenden Play-offs an der Zeit, ein wenig Selbstvertrauen zu tanken. Dafür ist aber eine bessere Einstellung der Spieler zu ihrem Job vonnöten, speziell was den Kampfgeist, das Herz, die Leidenschaft und die Disziplin betrifft.

Pellegrims mit Blick nach Klagenfurt

Ex-Coach Mike Pellegrims ist gerade dabei, von Düsseldorf nach Mannheim zu übersiedeln. Der gebürtige Belgier wird an der Seite von Trainer Pavel Gross nach der laufenden Saison das Team übernehmen. „Ich bereite mich auf eine große Aufgabe vor. Bei Mannheim ist es ähnlich wie in Klagenfurt, nur alles in größeren Dimensionen“, zieht der 49-Jährige einen Vergleich mit seinem Ex-Verein. Nach der Trennung von Düssseldorf hatte Pellegrims Zeit für andere Sachen, schaute auch, dass er emotional auf ein normales Level kam. „Ein bezahlter Urlaub ist zwar toll, aber irgendwie komisch.“

Was sich beim KAC tut, interessiert Pellegrims zwar, aber nur so nebenbei. Trotzdem weiß er natürlich ein paar Details. „Die Angriffsreihen, die in der letzten Saison gut funktioniert haben, sind nicht mehr zusammen. Aber da hat jeder Trainer seinen eigenen Stil“, sagt Pellegrims. Etwas schade findet er, dass sich die Klagenfurter von Stürmer Matt Neal getrennt haben. „Neal hat sich in der letzten Saison zu einem guten Mittelstürmer entwickelt. Er ist ein guter junger Spieler.“

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