RückblickBewährte Kräfte und heftige Turbulenzen

Der EBEL-Grunddurchgang ist vorbei. Wir lassen noch einmal die wichtigsten Geschehnisse in Bildern Revue passieren.

Stimmungsvoll war es öfters, besonders in Graz, wenn der KAC kam: Da begleiteten 600 Fans ihre Rotjacken © (c) GEPA pictures (GEPA pictures/ David Rodriguez)
 

54 Runden sind absolviert, der EBEL-Grunddurchgang inklusive Zwischenrunde ist Geschichte. Wir blicken noch einmal im Schnelldurchlauf auf die zwölf EBEL-Teams und ihre Leistungen zurück:

KAC

Der KAC brauchte etwas, um sich an Neo-Trainer Steve Walker und dessen Spielsystem zu gewöhnen. Doch es sollte zu laufen beginnen. Zwischendurch waren die Rotjacken sogar Zweiter, ehe nach der Jahreswende - vier Derbysiege inklusive - eine Niederlagenserie und Rang vier vor der Zwischenrunde folgen sollten. Diesen Rang konnte man mit starkem Pickround-Finish auch halten. 

VSV

Turbulent war es in Villach. Sportliche Talfahrt mit Rang zehn nach 44 Runden, Trainerwechsel von Greg Holst zu Markus Peintner, fixierter Wechsel von Markus Peintner zu Gerhard Unterluggauer ab dem Sommer, Obmannwechsel von Giuseppe Mion zu Ulf Wallisch und, und, und. In der Zwischenrunde konnte man sich kurz fangen, nach der Länderspielpause sackte das Team erneut ab und verpasste die Play-offs.

Eishockey: Die besten Bilder des EBEL-Grunddurchgangs

ICE HOCKEY - EBEL, KAC vs 99ers

Runde eins: Das Debüt von KAC-Trainer Steve Walker und Co. Christoph Brandner (links) geht daneben, die Rotjacken unterliegen Graz daheim überraschend 2:4.

(c) GEPA pictures (GEPA pictures/ Daniel Goetzhaber)

ICE HOCKEY - EBEL, VSV vs 99ers

Runde zwei: Der Grazer Höhenflug wird gleich vom VSV gestoppt! Die Adler schlagen die 99ers daheim 4:3, mit Bacher (links), Leiler (rechts) und Jennes treffen drei Villacher.

(c) GEPA pictures (GEPA pictures/ Daniel Goetzhaber)

ICE HOCKEY - EBEL, EC RBS vs Capitals

Runde drei: Meister Wien demontiert Ligakrösus Salzburg daheim 4:0. Eine Krönung für den schlechten Bullen-Start unter dem stark in der Kritik stehenden Trainer Greg Poss.

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ICE HOCKEY - EBEL, 99ers vs Capitals

Runde vier: Graz schlägt Innsbruck daheim 5:3, Neuzugang Justin Buzzeo bestätigt seine Frühform mit einem Doppelpack. Wenig später sollte dieser verschwinden, Buzzeo wird im Saisonverlauf für Anthony Camara abgemeldet...

(c) GEPA pictures (GEPA pictures/ David Rodriguez)

VSV-Urgestein Greg Holst musste im Dezember den Hut nehmen.

Gepa

Salzburg war für den KAC nicht zu bezwingen.

Gepa

Zagreb sorgte mit der Verpflichtung von Ex-NHL-Keeper Kevin Poulin, der später auch für das Team Kanada zum Spengler Cup und zu Olympia reiste, für Aufsehen.

Gepa
Gepa

Doug Mason geriet mit Fortdauer der Saison immer wieder ins Grübeln: Spieler-Tauschaktionen und eine katastrophale Zwischenrunde waren die Bilanz.

Gepa

Die 99ers konnten vor der Zwischenrunde aber oft mit starkem Offensiv-Hockey - vor allem zu Hause - begeistern.

Gepa

Zagreb steigerte sich mit Fordauer der Saison, schaffte sogar den Einzug in die Top-Sechs.

Gepa

Wie jedes Jahr stand in Klagenfurt der "Teddy Bear Toss" am Programm.

Gepa
Gepa

Die Grazer haben neue Kabinen bekommen.

Gepa

Wien mit Trainer Serge Aubin war wieder das Maß aller Dinge!

Gepa

Der VSV holte Istvan Sofron.

Gepa

Beim VSV lieferten in einer schwachen Saison die Keeper Kickert und Herzog tolle Leistungen.

Gepa

Znaim "arbeitete" sich stetig nach unten, startete als Schlusslicht in die Zwischenrunde.

Gepa

Markus Peintner und Hans Winkler übernahmen im Dezember das Kommando auf der VSV-Bank.

Gepa

Innsbruck schaffte es, seine defensiven Mängel mit spektakulärem Offensiv-Hockey so zu kaschieren, dass es für die Top-Sechs reichte.

Gepa
Gepa

In den vier Derbys jubelte jedes Mal der KAC.

Gepa

Besonders stimmig waren Duell zwischen Graz und Klagenfurt: Rund 600 Rotjacken-Fans begleiteten den KAC jedes Mal in die Steiermark.

Gepa

Bozen brauchte lange um aufzuwachen, arbeitete sich aber vom abgeschlagenen letzten Platz noch zu ein paar Bonuspunkten für die Qualirunde.

Gepa

Auch der jüngste EBEL-Trainer, Conner Cameron (32), musste noch im Dezember gehen.

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VSV-Kapitän Niki Petrik brachte Kampfgeist zurück nach Villach.

Gepa

Martin Schumnig bekam das auch zu spüren.

Gepa
Gepa

Der KAC hatte viel zu jubeln, erst gegen Ende folgten die Niederlagen: Zwölf Pleiten aus 15 Spielen waren der Tiefpunkt.

Gepa

In Villach hakte es lange mit dem Toreschießen, die Legionäre lieferten gar nicht oder brauchten - wie Hickmott und Sarauer - lange, um ihre Form zu finden. Derweil blühten waschechte Villacher wie Valentin Leiler (Bild), Patrick Platzer oder Nico Brunner auf.

Gepa

ICE HOCKEY - EBEL, Black Wings vs Capitals

2018 begann mit einem spektakulären 5:4-Overtimesieg der Black Wings - unter Neo-Trainer Troy Ward - gegen in dieser Phase etwas schwächelnde Wiener.

(c) GEPA pictures (GEPA pictures/ Florian Ertl)

Schlussendlich standen die Caps doch wieder souverän an der Spitze.

Gepa

"Outdoor Hockey" in Graz Liebenau

Gepa

Drinnen wurden derweil die Scheiben gereinigt.

Gepa

Dornbirn gegen Zagreb: So lautete das Duell um Platz sechs. Am Ende mussten die Bulldogs in die Qualirunde.

Gepa
Gepa

Linz und Salzburg machten Boden gut.

Gepa

Villacher Verzweiflung zum Grunddurchgangsende: Rang zehn und keine Bonuspunkte.

Gepa

Die 99ers reisten per Bim zu einem öffentlichen Training in der Innenstadt.

Gepa

Salzburg legte einen Lauf hin, war das heißeste Team des Jänners.

Gepa

Harter Zwischenrundenstart für den KAC: Niederlagen wurden zum Alltag...

Gepa

In Graz das selbe Spiel: Von Rang zwei in der unteren Tabellenhälfte ging es rasch auf Rang sechs. Die Tage von Hannu Toivonen waren dann auch gezählt...

Gepa

Jordan Hickmott avancierte zum Superadler und scorte nach Belieben.

Gepa

Lukas Herzog löste derweil über weite Strecken David Kickert als Nummer eins im VSV-Tor ab und wurde Spiel um Spiel zum Matchwinner.

Gepa

Salzburg-Keeper Luka Gracnar war einer von sieben EBEL-Cracks, die nach vier Runden mit Sloweniens Nationalteam zu Olympia nach Pyeongchang reisten. Weiters dabei: Miha Verlic (VSV), Mitja Robar (KAC), Ziga Pance (Dornbirn), Ken Ograjensek (Graz), Luka Vidmar, Ales Music (beide Fehervar).

Gepa
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Graz 99ers

Die Grazer starteten gut, zeigten über weite Strecken vor allem zuhause Tempohockey. Ab Jänner begann es zu kriseln. Das endete in einer katastrophalen Qualirunde, der man um nur wenige Punkte sogar fast entgangen wäre.

Vienna Capitals

Der Meister startete erneut eine Siegesserie, die bis zur Zwischenrunde mit kleinen Unterbrechungen anhalten sollte. Serge Aubin, der seine Caps nach der Saison in Richtung Zürich verlässt, hat es wieder geschafft, eine Truppe starker Einzelspieler zu einer systemorientierten Einheit zu formen.

Salzburg

Die Bullen sind wieder heiß auf den Titel. Salzburg ist seit Jänner auf Schiene und Titel-Mitfavorit. Und das trotz katastrophalem Start inklusive Zwischenrang zwölf zu Saisonbeginn.

Eishockey-Höhepunkte: Die besten Bilder der Saison 2017/18

Hart zur Sache geht es auch in der Deutschen Eishockeyliga: Klicken Sie sich durch die Bilder!

(c) GEPA pictures (GEPA pictures/ City-Press)
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Mike Pellegrims führte den KAC in der Vorsaison ins Finale, wechselte in die DEL, wo er schon im Jänner in Düsseldorf wieder entlassen wurde. Ab der nächsten Saison wird er Co-Trainer in Mannheim.

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VSV-Legende Mike Stewart bleibt eine Konstante hinter der Augsburger Bande!

(c) GEPA pictures (GEPA pictures/ Markus Fischer)
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In der EBEL waren Wien, Salzburg und Linz als Top-Trio am Ende eine Klasse für sich.

Gepa

Dornbirn marschierte ins Play-off, Graz sackte in der Qualirunde ab.

Gepa

Beim All Star Cup in Bratislav jubelte das EBEL-Team über einen Sieg gegen die tschechische Auswahl, am Ende wurde es der letzte und vierte Platz.

Gepa

Kai Suikkanen schaffte es, Bozen wieder Leben einzuhauchen.

Gepa
Gepa

Nach allen vier Saisonderbys jubelte der KAC.

Gepa

Härte (wie hier bei Fehervar-Stürmer Jeff Lovecchio) fehlte auch nicht.

Gepa

Ebenso gab es herrliche Treffer und starke Paraden.

Gepa

Wien war heuer für wenige EBEL-Teams ein gutes Pflaster.

Gepa

Der VSV kämpfte zu selten, am Ende war es eine Saison zum Vergessen.

Gepa

NHL: Der Villacher Michael Raffl durchlebte in Philadelphia eine durchwachsene Saison, selbst kam er erst spät auf Touren.

(c) GEPA pictures (GEPA pictures/ Sipa USA)

Thomas Vanek wechselte zu Saionbeginn zu den Vancouver Canucks, wo er in 61 Spielen 17 Tore und 24 Assits lieferte, ehe er im Februar in letzter Minute nach Columbus getraded wurde.

(c) AP (DARRYL DYCK)

Der erfolgreichste rot-weiß-rote Torschütze war der Villacher Michael Grabner, der für die New York Rangers 25 Mal traf...

(c) AP (Fred Chartrand)

...und im Februar nach New Jersey zu den Devils wechselte, als die Playoff-Chance der Rangers verschwindend gering wurde.

Klicken Sie sich durch die NHL-Schnappschüsse!

(c) AP (David Zalubowski)
(c) AP (Kathy Willens)
(c) AP (Mark J. Terrill)
(c) AP (Mark Humphrey)
(c) AP (Brandon Wade)
(c) AP (Paul Vernon)
(c) AP (Jay LaPrete)
(c) AP (Ryan Remiorz)

Olympisches Sensationsteam war die deutsche Nationalmannschaft, die sich in Pyeongchang Silber holte!

(c) GEPA pictures (GEPA pictures/ Joel Marklund)

Gewonnen hat das Turnier am Ende in der Verlängerung Top-Favorit Russland.

(c) APA/AFP/BRENDAN SMIALOWSKI (BRENDAN SMIALOWSKI)

Aus der EBEL waren im slowenischen Aufgebot sieben Spieler: Miha Verlic (VSV/Bildmitte), Mitja Robar (KAC), Ken Ograjensek (99ers), Luka Gracnar (Salzburg), Ziga Pance (Dornbirn), Ales Music und Luka Vidmar (beide Fehervar).

(c) APA/AFP/JUNG YEON-JE (JUNG YEON-JE)

Klicken Sie sich durch die Olympischen Eishockey-Momente!

(c) AP (Julio Cortez)
(c) AP (Matt Slocum)
(c) AP (Jae C. Hong)

Übrigens: Das Damenfinale gewannen die USA gegen Kanada und Jocelyne Lamoureux, Schwester der EBEL-Cracks Jean Philippe (Caps-Goalie) und Mario (Graz-Stürmer), entschied die Partie mit einem Penalty der Marke Weltklasse!

(c) AP (Nathan Denette)
(c) AP (Julio Cortez)
(c) GEPA pictures (GEPA pictures/ Petter Arvidson)
(c) AP (Matt Slocum)
(c) AP (Frank Franklin II)
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Linz

Die Black Wings haben mit Neo-Trainer Troy Ward modernes und temporeiches Hockey inklusive souveräner Playoff-Quali und Titel-Anwärterschaft aufs Eis gebracht.

Innsbruck

Die Haie schafften es einmal mehr, teils unsichere Torhüterleistungen und defensive Schwächen durch spektakuläres Offensiv-Hockey zu kaschieren und in die Top-Sechs einzuziehen.

Dornbirn

Die Bulldogs waren lange auf Top-Sechs-Kurs, ehe Zagreb den Turbo zündete und die Vorarlberger eine Niederlagenserie aufrissen. Über die Qualirunde sollte es dennoch in souveräner Manier für die Top-Acht reichen.

Zagreb

Der Liga-Rückkehrer hatte zu Saisonstart Probleme, wirkte nicht eingespielt und körperlich defizitär. Einige Spielertäusche und ein Trainerwechsel brachten die Kroaten aber auf die Siegerstraße und im letzten Abdruck in die Top-Sechs.

Bozen

Italienische Medien machten Bozen vor der Saison zum Geheimfavoriten. Von der nominell stärksten Truppe ihrer EBEL-Geschichte war da zu lesen. Die bittere Realität war lange der abgeschlagene letzte Platz, das Grunddurchgangsfinish weckte wieder die Hoffnung, in der letzen Runde wurde das Playoff fixiert. 

Fehervar

Vom neuen Laibach war bei der jungen Truppe schon die Rede. Doch die Ungarn verkauften sich teuer, landeten nach 44 Runden außerdem mit einem Bonuspunkt auf Platz neun. Lange lief aber wahrlich wenig zusammen, erst die Rückkehr von Ex-VSV-Trainer Hannu Järvenpää nach Ungarn brachte den Aufschwung, am Ende reichte es nur um zwei Punkte nicht für die Playoffs. 

Znaim

Groß waren die Ambitionen, ein Vier-Jahres-Plan wollte die Tschechen zum EBEL-Meister machen. Für eine Finalteilnahme hatte es auch 2015 gereicht, danach folgte ein tiefer Fall, der die roten Adler mit der Roten Laterne im Tabellenkeller vor der Qualirunde zurückließ. Nach dieser lag man immerhin vor Villach und Graz auf Rang zehn. 

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