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HobbyköcheDie besten Köche der heimischen Eishockeyliga

Schon vor Wut kochen viele Eishockeyspieler am Eis. Hinter Herd und Grill geben sie sich oft zahmer - und geschmackvoller. Das sind die Hobbyköche der EBEL.

Unterluggauer (Mitte) kochte schon als Spieler gerne
Unterluggauer (Mitte) kochte schon als Spieler gerne © KK
 

Gerhard Unterluggauer, VSV-Trainer

Für den VSV-Trainer ist Kochen reine Freude. Es geht nicht so sehr um Rezepte, für Gerhard Unterluggauer steht am Küchenherd das Experiment an oberster Stelle. Sei es bei verschiedensten Risotti (Radicchio, Steinpilze) oder bei asiatischen „Versuchen“. „Es macht Spaß, verschiedene Kräuter und Gewürze zu probieren. Da hat gerade die asiatische Küche kaum Grenzen“, so Unterluggauer, der Spezialitäten mit Geflügel vorzieht. „Nur Kasnudeln kann ich nicht. Das Randln ist für mich ein spanisches Dorf. Das kann nur die Oma.“ Oder Chefkoch Stefan Lastin, mit dem Unterluggauer schon den Kochlöffel schwenkte.

Patrick Harand, KAC-Stürmer

Die Wiener Küche hat es Patrick Harand angetan. So ganz im Stile von Ewald Plachutta. Ein Tafelspitz kann schon hin und wieder auf dem Speiseplan des Wieners, der schon seit 2012 den KAC-Dress trägt, stehen. Für uns hat der Stürmer ein Lieblingsrezept herausgeholt, das Kalbsrahmgulasch. Dazu verwendet Harand 1 kg Kalbsvögerl, 200 g Zwiebel, 1/4 Liter Sauerrahm, Paprikapulver, Mehl, Salz, Zitronensaft. Das Kalbfleisch wird in Würfel, Zwiebel sehr klein geschnitten. Öl erhitzen, Zwiebel hell rösten, Paprikapulver (edelsüß) dazugeben, durchmischen, mit Wasser ablöschen, Kalbsstücke dazu, andünsten, aufgießen, Zitrone dazu. Weich dünsten (Backrohr). Fleisch herausnehmen. Mehl und Sauerrahm versprudeln und in den kochenden Saft einrühren. Würzen, passieren, Fleisch wieder dazu.

Kelsey Tessier, Capitals-Stürmer

Zu den Spezialitäten des küchentechnisch äußerst ambitionierten kanadischen Stürmers zählt ein sommerlicher Fisch-Salat pazifischen Ursprungs. Die Poke-Bowl ist ein buntes Gericht mit Fisch, Reis und wunderbar exotisch-würziger Soße. Für den Gaumenschmaus empfiehlt Kelsey Tessier (für 2 Personen): 200 g frischer Thunfisch, 3 Karotten, 1Jungzwiebel, 1 Avocado, 1 Mango. Saft einer Limette, 1/4 Salatgurke, eine Handvoll Zuckererbsen, Sushi-Reis und Koriander. Für die Soße braucht man 1/2 Limette, etwas Reisessig, Sojasoße, 1 Esslöffel Sonnenblumenöl, Wasser, Sesam-Samen, Srirachasoße (Chilisoße). Während der Reis kocht, wird das Gemüse klein geschnitten. Den gewürfelten Thunfisch rund zehn Minuten in der Soße marinieren, alles vermengen, auf dem Reis servieren.

Matthias Trattnig, Salzburg-Verteidiger

Der Steirer im Salzburger Meister-Dress zieht seinen Gasgriller dem heimischen Herd vor. Outdoor-Cooking hat es ihm doch sehr angetan. Ein Onkel in der Steiermark beliefert ihn so ziemlich regelmäßig mit den Gustostückerln heimischer Rinder. „Vorzugsweise sollte es ein Rib-Eye sein“, so Trattnig. Er bestellt meist das ganz Stück und hängt es zu Hause einmal für mehrere Wochen in den Reife-Klimaschrank (Bild). „Das Rib-Eye ist wegen seines Fettanteils besonders schmackhaft.“ Gewürzt wird vornehmlich mit Salzflocken und schwarzem Pfeffer. „Bestenfalls nehme ich spezielle Steak-Gewürzmischungen“, so Trattnig, der es freilich bedauert, auf keinem offenen Feuer grillen zu können. „Das ist leider mitten in der Stadt Salzburg nicht möglich ...“

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