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Vorwürfe gegen Tschechiens Eishockey-Teamchef kurz vor WM

Der tschechische Eishockey-Teamchef Vladimir Ruzicka sieht sich zweieinhalb Wochen vor Beginn der Heim-Weltmeisterschaft in Prag und Ostrau mit dem Vorwurf der Bestechlichkeit konfrontiert. Den neuen Anschuldigungen zufolge soll Ruzicka 500.000 Kronen (18.259 Euro) von einem Mann entgegengenommen haben, damit dessen Sohn zum Einsatz kommt.

© APA (epa)
 

Die Vorwürfe fallen in Ruzickas Zeit als Trainer bei HC Slavia Prag. Ein im Internet kursierendes Video zeigt Ruzicka im Gespräch mit dem Vater eines Spielers.

Ruzicka erklärte in einer Stellungnahme vom Montag, er habe im Laufe von zwei Jahren tatsächlich diese Summe Bargeld erhalten. Es habe sich jedoch um eine Spende gehandelt. Das Geld sei aufgrund rechtlicher Bedenken im November 2014 an den Spender zurückgezahlt worden. "Ich weise kategorisch Behauptungen zurück, dass ich mich auf Kosten des Vereins bereichert hätte", erklärte der 51-Jährige.

Der tschechische Eishockeyverband sprach Ruzicka am Montag sein volles Vertrauen aus. Vor Ende der Weltmeisterschaft werde man sich zu den Vorwürfen nicht mehr äußern. Der Streit dürfe die Vorbereitungen der Nationalmannschaft nicht beeinträchtigen. Tschechien trifft bei der WM am 8. Mai auf Österreich.

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