Normalerweise würde Bernd Wiesberger in dieser Woche seinen Titel bei der „Made in HimmerLand“ auf der DP World Tour in Dänemark verteidigen, doch mit dem Wechsel zur LIV Tour fällt dieses Unterfangen für den Burgenländer flach. Stattdessen wird der Ryder Cup-Spieler diese Woche in Boston bei der Invitational teilnehmen. In den Staaten beträgt das Preisgeld 20 Millionen Dollar plus fünf Millionen Dollar für den Teambewerb, in Dänemark sind es drei Millionen Euro. Der Sieger in Boston geht mit 4,375 Millionen Dollar nach Hause, bekommt mehr als alle Spieler, die bei der „Made in HimmerLand“ in die Preisgeldränge kommen. Auf der LIV kassierte der Letzte noch 120.000 Dollar, in Dänemark der Sieger 510.000 Euro.

In Boston werden erstmals jene Spieler dabei sein, die sich erst kürzlich der LIV Tour angeschlossen haben. Es sind mit Cameron Smith, Marc Leishman (beide AUS), Harold Varner III, Cameron Tringale (beide USA), Joaquin Niemann (CHI) und Anirban Lahiri (IND) alles gestandene PGA Tour-Spieler, die auch der Verlockung des Geldes nicht widerstehen konnten. Bisher waren die Vorstellungen von Wiesberger auf der LIV überschaubar, daher hofft er auf eine Leistungssteigerung. Im LIV-Team von Wiesberger, das von Phil Mickelson angeführt wird, stehen noch die US-Boys Matthew Wolff und Tringale.

In Dänemark ist Lukas Nemecz dabei, der Steirer spielte eine durchwachsene Runde, liegt mit einem Score von 72 Schläge im abgeschlagenen Feld, muss morgen Gas geben, um am Wochenende dabei sein zu können.

Spitz stark

Besser lief es für Emma Spitz bei ihrem zweiten Profiturnier ihre Karriere. Nach ihrem guten Debüt in Schweden mit Platz zehn liegt die Niederösterreicherin beim LET-Tour-Event in Finnland bei der Aland 100 Ladies Open mit vier unter Par im Spitzenfeld. Die vier letzten Löcher beendete Spitz mit einem Eagle und drei Birdies. Auf der Challenge Tour, die in Belgien gastiert, spielten Timon Baltl eins unter Par und Niklas Regner Par, müssen heute zulegen, um den Cut zu schaffen.